Yu-Gi-Oh meets Inu Yasha

 

Kapitel 1

Im Hause Kaiba

Laute Musik dröhnte durchs Haus. Eine junge Frau tanzte mit einem kleinen Jungen mit schwarzen Haaren durch die Flure. Sie rannte die Treppe runter dicht gefolgt von dem kleinen. Auf einmal ging in der Eingangshalle die Haustüre auf und der Herr des Hauses trat ein. Er sah nicht besonders fröhlich aus. Und das sein Kindermädchen gerade die Treppe runter auf ihn zurannte, fand er auch gar nicht angemessen, genau wie die laute Musik die er schon seit er aufs Grundstück seiner Villa gefahren war vernahm. Sie versuchte sich zu stoppen als sie ihren Chef im Eingang stehen sah doch da sie so ein Tempo drauf hatte stolperte sie und fiel das letzte Stück bis sie genau vor seinen Füssen lag. Sie blickte lächeln zu ihm auf. Er bedachte sie nur mit einem einkalten Blick. Dann drehte er den Kopf. Sein Bruder war jetzt auch am Treppenende angekommen, allerdings war er nicht hingefallen und stand jetzt neben ihm. Der kleine grinste frech.

Seto seufzte und meinte dann ruhig: >>Tomoe in 5 Minuten in meinem Büro, vorher schaltet die Musik aus und Mokuba du gehst jetzt ins Bett es ist schon spät.>> Tomoe konnte sehen, dass er sehr geladen war obwohl er es ausgezeichnet verbergen konnte. Er drehte sich und wollte nach oben gehen. >>Steh endlich auf!>> Sie erschauderte und war sofort auf den Beinen. Seto ging nach oben. Tomoe flitzte ins Wohnzimmer und machte die Stereoanlage aus. Als sie zurück in die Eingangshalle kam stand Mokuba immer noch da wo er gerade schon gestanden hatte. Sie nahm ihn auf den Arm und trug ihn nach oben. >>Mokuba hör mir jetzt genau zu, du putzt dir jetzt die Zähne und ziehst deinen Schlafanzug an und ich werde zu Seto gehen.>> Den letzten Teil des Satzes sagte sie immer leiser. >>Und mach dir keine Sorgen wenn es laut wird in seinem Büro, ok?>> Sie lächelte bedrückt. Der kleine hob seinen Daumen und sie wusste er würde tun was sie ihn gerade  Angewiesen hatte. Sie sah noch wie er in sein Zimmer und dann direkt in sein Badezimmer ging. Noch einmal tief Luftholend ging sie auf Setos Büro zu. Als sie vor der Tür stand, schloss sie kurz die Augen und klopfte dann. >>Herein,>> kam es leise von innen. Sie öffnete die Türe, trat ein und schloss die Tür hinter sich. Seto saß an seinem Schreibtisch auf dem ein Monitor und eine Lampe standen. Vor dem Schreibtisch waren zwei Sessel. Sie bewegte sich langsam und leise auf ihn zu und blieb direkt vor ihm stehen. Er blickte nicht auf. >>Habe ich nicht angeordnet, dass mein Bruder so spät nicht mehr auf sein sollte? Und das ich nicht so einen lärm im Haus haben will?>> Er klang sehr verspannt. >>Ja, Sir!>>, kam es leise von Tomoe. Er lies von seiner Arbeit ab und sah nach oben. >>Und wie lautet ihre Entschuldigung dafür?>> >>Ich habe keine Entschuldigung dafür. Wir haben nur gespielt und nicht auf die Uhr gesehen.>> Ihm missfiel es sehr, dass sie nicht wie all seine anderen Angestellten verlegen zu Boden blickte, sondern ihm mit einem starken Blick direkt in die Augen sah. Er stand auf und ging um seinen Schreibtisch herum und schließlich um sie herum. Sie bewegte sich kein bisschen nur ihre Augen folgten seinen Bewegungen bis sie ihn nicht mehr sehen konnte. Er stellte sich direkt hinter sie und sah auf sie hinab. Nach endlosen fünf Minuten beugte er sich zu ihr herunter und zischte ihr ins Ohr: >>Wenn das noch einmal vorkommt dann bist du deinen Job endgültig los.>> Er fühlte sich siegessicher. >>Das hast du das letzte mal schon gesagt.>> Sie war aus ihrem förmlichen Verhalten gefallen und redete nun mit ihm wie mit jedem anderen. Er lachte fies. >>Ich hätte nicht gedacht das du diesmal so lang ruhig bleiben würdest.>> >>Naja Übung macht den Meister.>> Sie drehte sich zu ihm um, setze sich auf seinen Schreibtisch und lächelte ihn verspielt an. >>Beim Meeting morgen wirst du aber länger durchhalten müssen.>> >>No Problem, solang mich Maya in Ruhe lässt, bin ich zahm aber wenn sie mich reizt dann solltest du dir lieben einen sicheren Platz suchen.>> Sie grinste auf einmal fies und rieb sich die Hände.

Sie sprang von seinem Schreibtisch. >>Ich muss nachschauen ob Mokuba bettfertig ist.>> Mit diesen Worten bewegte sie sich verführerisch zum Ausgang. >>Du sollst nicht immer so laufen und schon gar nicht morgen bei dem Meeting sonst weis mein Vertragspartner gar nicht mehr worüber wir verhandeln.>> >>Ich muss aber doch in Übung bleiben, schließlich will ich in den nächsten Jahren einen Mann finden, also muss ich so laufen.>> Sie zwinkerte ihm noch schnell zu und verschwand aus der Tür. Er grinste und folgte ihr dann. Als er zur Tür kam und sie öffnete stand sie noch da und schaute auf die Uhr. >>10 Sekunden man bin ich gut.>> Grinste sie zufrieden. Er rollte mit den Augen und meinte nur: >>Aber morgen will ich wirklich nicht mehr so einen lärm um die zeit hörn!>> sein Befehlston war zurückgekehrt. >>Ja aber so spät ist es doch noch gar nicht. Es ist doch erst 20:30.>> Sagte sie verständnislos.

Sie schaute vorsichtig in Mokubas Zimmer. Es war nichts zu sehen. Auf einmal schreckte sie auf. >>Lass das Seto!>> Er hatte sie in den Hintern gezwickt. >>Geh endlich rein.>> >>Ja, ja>> sagte sie entnervt.

Mokuba kam gerade aus dem Bad als er sah wie sein Bruder und sein Kindermädchen in sein Zimmer kam. Frech grinsend ging er zu seinem Kleiderschrank und holte seinen Schlafanzug raus. Er ging zum Bett und stellte sich vor Tomoe. Sie wurde mit einem Hundeblick von ihm bedacht. >>Tomoe>>, sagte ganz zuckersüß, >>würdest du mir bitte helfen.>> >>Ja mach ich doch gern komm her.>> Sie zog ihm sein Shirt und die Hose aus und ersetzte diese durch den Schlafanzug. Was sie nicht sehen konnte war Mokubas grinsen, dass er seinem Bruder schenkte. Der nahm das leicht gereizt auf. Und Mokuba wusste, dass er von ihr alles bekommen würde was er nur wollte auch wenn er erst 11 war und sein Bruder schon 18. Seto räusperte sich. Tomoe sah zu ihm. >>Mokuba es ist Zeit, ab ins Bett.>> Der kleine verzog sein Gesicht und machte einen Schmollmund. Tomoe streichelte ihm über den Kopf und sagte: >>Dein Bruder hat recht du musst jetzt ins Bett also schnell rein.>> Mokuba tat wie ihm von ihr befohlen. >>Erzählst du mir noch eine Geschichte und bleibst bis ich eingeschlafen bin.>> Nun ergriff Seto das Wort bevor Tomoe etwas sagen konnte. >>Das geht jetzt leider nicht sie muss mit mir noch etwas für das morgige Meeting herrichten.>> Das passte Mokuba gar nicht. Tomoe zuckte mit den Schultern, deckte ihn zu und verließ nachdem sie ihm eine Gute Nacht gewünscht hatte sein Zimmer. Seto flüsterte ihm noch zu: >>Treibs nicht auf die Spitze, sie ist meins und nicht deins.>> Mokuba knurrte und Seto verließ den Raum.

Seto konnte sie in ihr Zimmer laufen sehen und folgte ihr. Dort angekommen lehnte er sich an den Türrahmen. >>Was hast du zu ihm noch gesagt?>> kam es aus dem begehbaren Kleiderschrank. >>Doch nicht etwa das ich dein Besitz bin und nicht seiner,>> sie streckte ihren Kopf hervor um seine Reaktion zu sehen. Er grinste nur überleben. >>Also doch!>> stellte sie nüchtern fest. >>Warum machst du das?>> >>Es ist doch nun mal so und er ist viel zu klein um schon an so was zu denken!>> Ein Augenrollen ihrerseits zeigte ihm das sie das nicht so sah. >>Soll ich auf dich schon mal in meinem Bett warten?>> fragte er selbstsicher. >>Du kannst gern warten aber ich werde nicht kommen,>> kam es aus dem Schrank zurück in den sie sich wieder begeben hatte. >>Jetzt komm schon.>> >>Nein bevor wir nicht verheiratet sind wirst du nicht erleben das ich mit dir gemeinsam in ein Bett steige.>> Ihm gefiel die Vorstellung gar nicht aber er wusste das er sie spätestens dann ganz für sich allein haben wollte. >>Aber da du mir ja noch nicht einmal einen Antrag gemacht hast wird das wohl nicht so bald der Fall sein.>> Stellte sie mit einem zwinkern fest als sie in einem weißen Seidennachthemd aus dem Kleiderschrank trat. Eigentlich rechnete sie auch nicht damit das sie einen von ihm bekommen würde, aber ein bisschen ärgern könnte sie doch damit. Er leckte sich über die Lippen was sie nicht übersah. >>Seto,>> während sie seinen Namen sagte machte sie eine Handbewegung die anzeigen sollte, dass er jetzt gehen könnte. >>Ich geh ja schon mein Schatz,>> er stand auf, ging zu ihr und küsste sie bevor er ihr Zimmer verlies. Sie lächelte verliebt und lies sich auf ihr Bett fallen. Auch Seto ging ins Bett, ohne an seine Arbeit zu denken, er überlegte wie er ihr einen stilvollen Antrag machen könnte, denn er wusste das sie sich das wünschte aber eigentlich nicht damit rechnete. Einen gewöhnlichen wollte er ihr nicht machen, er war immerhin Seto Kaiba. So schliefen beide ein, die eine glücklich und der andere nachdenklich.

Der nächste Morgen

>>Brrr Brrr Brrr>> machte ihr Wecker. //Nein nicht jetzt schon// Sie sah auf die Uhr und sah das es schon 7:00 Uhr war. //Na gut, aufstehen ist angesagt// Langsam richtete sie sich auf und gähnte herzhaft. //Ach ja das Meeting, na dann werd ich wohl etwas schicker gehen müssen, will ja Seto keine Schande machen// Sie hüpfte aus dem Bett ging ins Bad und duschte erst mal ausgiebig. Als sie fertig war wickelte sie ihre langen Haare in ein Handtuch und ging in ihren Kleiderschrank. Schnell war etwas passendes gefunden. Ein knielanges apricotfarbenes Kleid mit schmalen Trägern und die dazu passenden Highheals. Da es in der Früh oft kühl war entschied sie sich noch ihr weißes Stickjäckchen anzuziehen und war so jetzt richtig gestylt. Sie nahm das Handtuch ab und ihre Haare fielen ihr über die Schultern. Föhnen wollte sie sie nicht und so kämmte sie nur einmal durch. Aus ihren Zimmer kommend sah sie schon Seto der ebenfalls in diesem Moment sein Zimmer verlies. Er sah umwerfend aus. Eine schwarze Hose, Blaues Hemd und den passenden langen Mantel. >>Guten Morgen>> lächelte sie ihn an. >>Ebenfalls meine Liebe, hast du Mokuba schon geweckt.>> Ein kopfschütteln ihrerseits sagte alles. >>Gut dann lass ihn noch ein Weilchen schlafen, sollen ihn später die Angestellten wecken.>> Sie nickte nur kurz. Ging dann mit ihm die Treppe runter und direkt ins Esszimmer. Wie jeden Tag setzte er sich an die Stirnseite des Tisches und sie direkt neben ihn. Der Tisch war mit einigen Köstlichkeiten gedeckt. Sie entschied sich für eine Tasse Kakao und eine Kiwi. Er nahm ein Brötchen und strich sich Marmelade darauf. Als das Frühstück seinerseits für beendet erklärt wurde, stand sie auf und ging in Richtung Ausgang.

>>Bist du bereit für die heutigen Verhandlungen?>> >>Ja ich denke schon.>> >>Gut und vergiss nicht mein Geschäftspartner Mr. Kinomoto findet dich reizend also weißt du was du zu tun hast.>> Er grinste überlegen. >>Ja Sir.>> Lächelte sie zurück. Sie gingen die Treppe hinunter und auf die Garagen zu. >>Seto ich möchte mit den Honda fahren.>> >>Nein ich fahre nicht mit dem kleinen Pinken.>> Gespielt beleidigt sah sie ihn an. >>Wir nehmen den blauen Porsche!>> gab er den Befehl. >>Wenns sein muss,>> meinte sie leise und stieg ein.

Er stieg auf der Fahrerseite ein, schnallte sich an und los ging die rasante fahrt. Beide waren ganz entspannt. Wie sie doch schnelles Fahren liebte. Als sie ankamen sahen sie die Limousine von Mr. Kinomoto, der gerade mit seiner Assistentin Maya ausstieg.

Seto ließ Tomoe am Eingang aussteigen und fuhr den Wagen auf seinen Parkplatz. Er konnte sehen wie Tomoe gerade dabei war ihre Gäste, wenn man das so nennen konnte, zu begrüßen. Mr. Kinomoto strahlte Tomoe an. //Der ist ganz eindeutig scharf auf sie// dachte er nur. Maya hingegen sah ziemlich wütend aus, sie war ja eigentlich mehr als nur eine Assistentin aber Tomoe stahl ihr irgendwie immer die Show. Und außerdem stand Maya wenn sie ehrlich war doch mehr auf Seto als auf ihren Boss, was auch daran liegen könnte das Seto mehr Einfluss und Geld besaß.

>>Wie geht es ihnen? Hatten sie eine gute Anreise?>> erkundigte sich Tomoe. >>Ja hatten wir und ich bin glücklich einen so reizenden Anblick gleich in der früh zu bekommen,>> sagte Mr. Kinomoto und das war ganz eindeutig auf Tomoe bezogen. >>Aber nicht doch. Ihre bezaubernde Assistentin ist doch auch noch da,>> erwiderte Tomoe. Maya mischte sich heute gar nicht in das Gespräch mit ein wie sonst. Als Tomoe ihrem Blick folgte war ihr auch klar warum. Sie beobachtete Seto wie er elegant auf sie zukam. Er begrüßte seinen Geschäftspartner und dessen Assistentin. Dann gingen alle ins Gebäude.

>>Tomoe wird sie in den Konferenzsaal bringen ich muss nur noch einige Akten aus meinem Büro holen und bin dann gleich bei ihnen,>> kündigte Seto seine Abwesenheit an. Mr. Kinomoto nickte und folgte Tomoe in einen der Fahrstühle. Seto ging in einen anderen und fuhr nach oben. Dort angekommen betrat er sein Büro, in dessen Vorzimmer eine Sekretärin damit beschäftigt war einige Daten in den Computer einzuspeisen. Als sie Seto sah teilte sie ihm alle eingegangen Anrufe mit. Er ging ins Büro holte einen Ordner. >>Ich bin jetzt in einer Besprechung, ich wünsche keine Störungen,>> damit verschwand er wieder in den Fahrstuhl.

Tomoe hatte unterdessen schon einmal Kaffee aufgesetzt und ihren Gästen einen Platz angeboten. Sie wusste wo Seto sitzen wollte und dann war es ein leichtes die anderen zu platzieren. Sie stellte jedem eine Tasse hin und richtete Milch und Zucker auf einem kleinen Tablett her um es auf den Tisch zu stellen. Die Tür zum Konferenzsaal ging auf und Seto trat ein. Tomoe nahm die Kaffeekanne und goss jedem soviel er wollte ein. Dann stellte sie die Kanne wieder hin und setzte sich neben Seto auf ihren Platz auf dem schon ein Block, Stifte und ein Laptop platziert waren. Die Verhandlung begann und dauerte mehrere Stunden.

Als sie endlich fertig waren, schienen alle zufrieden – mal abgesehen von Maya die keine Gelegenheit gehabt hatte sich bei Seto einzuschleimen. >>Ich bringe sie noch zur Tür,>> sagte Seto und Mr. Kinomoto verabschiedete sich mit einem Handkuss von Tomoe. Maya ging ohne auch nur ein Wort mit ihr zu wechseln nach draußen. Seto verschwand auch und kehrte nach ein paar Minuten zurück. >>Ausgezeichnet!>> >>Können wir jetzt nach Hause gehen oder musst du heut auch bis in die Nacht hinein arbeiten?>> >>Ich nehme mir heute frei, wir müssen noch etwas besorgen.>> >>Ach ja und was wenn ich fragen darf?>> >>Ein Kleid!>> >>Ein Kleid?>> >>Ja ein Kleid für den Empfang nächste Woche.>> >>Ach so,>> sagte Tomoe nur gelangweilt.

Beide gingen zuerst noch in sein Büro um den Ordner wieder dorthin zubringen. Tomoe zog sich dort etwas bequemeres an – eine Jeans, ein enges Shirt und eine Jacke – und dann gingen sie nach draußen um zu einer Beautique zu fahren, wo sie sich mal wieder ein sündhaftteures Kleid aussuchen sollte. >>Sag mir bitte nicht das ich da auch tanzen muss,>> quengelte sie. >>Doch!>> Ein murren war von ihr zu vernehmen. Endlich an dem Laden angekommen stiegen beide aus und gingen hinein. Zielstrebig ging Tomoe durch die einzelnen Reihen von wunderschönen Kleidern und blieb abrupt vor einem dunkelblauen zweiteiler stehen, das Kleid bestand aus einer trägerlosen Korsage und einem langen weiten Rock, passend dazu war noch ein Schal dabei. Seto besah sich das Kleid und fing an zu lächeln. Sie traute ihren Augen kaum, er lächelte in der Öffentlichkeit wenn das jemand sieht ^^.

>>Das nehm ich,>> war ihre kurze Ansage die keinen Widerspruch duldete. >>Willst du es nicht anprobieren?>> >>Nein das hab ich schon,>> grinste sie, >>ich war letzte Woche schon mal hier.>> Er rollte mit den Augen, nahm es und ging zur Kasse um es zu bezahlen. Sie sah sich derweil noch etwas um.

>>Kommst du?>> vernahm sie Seto hinter sich. Sie drehte sich um, verabschiedete sich von der Verkäuferin und ging zur Tür hinaus an Seto vorbei. Er legte das Kleid in den Kofferraum seines Wagens und wollte gerade einsteigen als Tomoe meinte: >>Ach Seto lass und doch noch in das kleine bezaubernde Geschäft da auf der anderen Straßenseite gehen.>> Er blickte sich um und entdeckte das etwas schäbig aussehende Gebäude. >>Na wenn du meinst.>> Sie überquerten die Straße und gingen hinein. Es war wirklich klein und nicht besonders einladend. Sie ging dicht gefolgt von ihm durch die engen Reihen von Büchern und anderen Schnickschnack. Auf einem Pult lag ein Buch, dass sie gleich in seinen Bann zog. Es war wunderschön verziert. Seto blickte ihr über die Schulter. Als sie es öffnen wollte sagte er: >>Irgendwie hab ich ein ungutes Gefühl lass es lieber.>> >>Aber was soll denn passieren es ist doch bloß ein Buch.>> Allen Warnungen zum Trotz öffnete sie den Deckel. Es kam gleißendes Licht heraus. Das war das letzte, dass sie mitbekam bevor sie ohnmächtig wurde. Ihm erging es nicht anders auch er wurde ohnmächtig.

Kapitel 2

In der Vergangenheit

Sesshoumaru war gerade dabei eine Wiese zu überqueren als plötzlich ein lautes tosen aus dem vor ihm liegenden Wald kam. Eine Frau rannte aus dem Wald auf die Wiese. Sie trug ein Art Hosenanzug und ein Kimono darüber – was im alten Japan die übliche Kleidung für Mikos war – doch dieses Outfit erinnerte ihn an jemanden. //So kleidet sich nur eine//

Ein riesiges Monster kam nun aus dem Wald und verfolgte die Frau. Das Monster hatte einen Giftstachel und versucht die Frau damit zu treffen. Doch irgendwie schaffte es, es nicht. Sie war einfach zu schnell. Sesshoumaru überraschte das doch sehr, normalerweise waren Menschen nicht so schnell. Aber Moment mal sie roch nicht wie ein normaler Mensch.

Er wurde sehr neugierig wer diese Frau war, denn irgendwie kam ihm dieser Geruch bekannt vor. Als er näher kam sah er, dass sie wirklich nur wie ein Mensch aussah. Und sie wehrte sich auch nicht lief nur weg. Das wurde ihm irgendwie zu dumm. Er zog sein Schwert und mit einem Hieb waren von dem Monster nur noch Fleischfetzen übrig.

Die Frau schaute verwundert zu ihrem vermeintlichen Retter und ging auf ihn zu. Und dann an ihm vorbei. Er konnte es nicht fassen sie hatte ihn keines Blickes gewürdigt und ging einfach weiter.

Er begann zu knurren, drehte sich um und innerhalb einer Sekunde stand er vor ihr. Er sah sie mit seinem üblichen kalten Blick durchdringend an. Vor ihm stand eine wie er fand für einen Menschen sehr hübsche junge Frau mit hüftlangen lilafarbenen Haaren, fliederfarbene Augen und einem süßen aber doch frechen lächeln.

Sie sah ihn auch einfach nur an. Dieser Mann der vor ihr stand und ihr so bekannt vorkam. Er hatte knielange silberne Haare, goldene Augen und war auf keinen Fall ein Mensch, dass war ihr von Anfang an klar. Ihre Augenbraue begann leicht zu zucken, da er sich ihr in den Weg stellte und sie nicht vorbei lassen wollte. Bis jetzt hatte keiner von beiden etwas gesagt doch langsam wurde es ihr zu blöd. >>Geh mir aus dem Weg ich muss weiter>>, meinte sie nur. //Auch wenn ich gar nicht genau weis wohin ich überhaupt will aber alles hier ist so vertraut//. Sie setzte sich in Bewegung und sagte: >>Ach ja danke für vorhin.>> Als sie fast an ihm vorüber war spürte sie wie sie am Unterarm festgehalten wurde. Sie wurde gedreht und sah nun wieder direkt in die goldenen Augen die sie vorhin schon so gefesselt hatten.

>>Weist du überhaupt wer ich bin?>> fragte er trocken. >>Um ehrlich zu sein nein aber ich kann mich sowieso an gar nichts erinnern>>, erwiderte sie nachdenklich. Er sah ihr tief in die Augen. Er kannte diese Augen, nur eine Frau hatte solche Augen und die hatte er seit fast 50 Jahren nicht mehr gesehen, das Gerücht über ihren Tod machte damals die Runde, doch er konnte nicht glauben, dass der stärksten Kriegerin die er kannte so etwas wiederfahren war. Sie riss ihn aus den Gedanken als sie mit einer Hand vor seinem Gesicht hin und her wedelte.

//Irgendwie ist er komisch//. Sie wollte sich von seinem griff befreien doch auf einmal zog er sie in eine Umarmung. //Was ist denn jetzt kaputt// >>Ähm hallo, was wird das denn bitte?>> >>Shara>>, flüsterte er leise. Sie drückte sich von ihm weg und sah ihn mit einem undefinierbaren Gesichtausdruck an. >>Ist das etwa mein Name?>> Sie schien sich nicht sicher zu sein. //Ich kann mich beim besten Willen nicht dran erinnern//

Er fing an zu grinsen. >>Ja schon immer. Du warst früher nicht so zu mir.>> >>Was heißt früher? Ich sehe dich heute das erste mal.>> >>Das ist nicht ganz richtig, ich kenne dich schon sehr lange.>> >>Das kann gar nicht sein>>, stellte sie vehement fest, >>ich bin doch erst seit heute hier in der Gegend obwohl ich eigentlich keine Ahnung hab wieso ich hier her gekommen bin.>> Augenrollend lies er sie los.

Er sah sie wieder eindringlich an und ihr wurde etwas mulmig. Sie akzeptierte jetzt erst mal, dass er sie zu kennen schien. >>Du sag mal wie war das Verhältnis zwischen uns, ich mein waren wir Freunde oder Feinde?>>, druckste sie rum. Er grinste selbstsicher. Sie zog eine Augenbraue nach oben. >>Und?>> Er trat näher an sie heran und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Sie wurde rot wie ein vollreife Tomate. >>Nein, das kann nicht sein, sag mir, dass das ein Scherz ist.>> Er schüttelte den Kopf. Resigniert gab sie auf und meinte: >>Gut dann bring mich doch bitte nach hause, es wird schon dunkel.>> Er sah sie nur an. >>Wie stellst du dir das jetzt vor? Du wirst heute Nacht schon bei mir bleiben müssen und morgen bring ich dich zu deinem Stamm.>> >>Meinem Stamm? Und was heißt bei dir heut Nacht bleiben?>> Er ignorierte ihre Fragen und zog sie mit sich. >>Hey ich rede mit dir?>> Er erwiderte nichts sondern ging in den Wald aus dem sie vorhin gekommen war.

Schnell hatte er einen Unterschlupf für sie gefunden. Eine kleine Höhle. Shara ging hinein. //Na toll ich muss in einer dreckigen Höhle mit einem Mann bleiben der mir vorhin offenbart hat das wir wohl mal mehr als nur Freunde waren// Sie legte sich hin blieb aber nicht lange allein. Sesshoumaru nahm sie schon wieder in den Arm und wärmte sie. Ihr Herz klopfte wie wild. Sie wusste nicht warum sie auf einmal so aufgeregt war. Nach endlosem nachdenken schlief sie in seinen Armen ein. Er sah sie zufrieden an und hielt die ganze Nacht wache über sie.

Nächster Morgen

Als sie aufwachte war sie allein. Sesshoumaru war nirgends zu sehen. So stand sie auf und wollte sich allein auf den Weg machen doch am Höhlenausgang traf sie auf Sesshoumaru. >>Wo willst du denn hin?>> Nach kurzem überlegen meinte sie: >>ich wollte dich suchen.>> Er grinste. >>Komm mit.>> Dieser knappen Aufforderung folgend ging Shara neben Sesshoumaru her. Er war überhaupt nicht gesprächig. So entschloss sie sich die Stille zu brechen. >>Erzähl mir wie lange haben wir uns nicht mehr gesehen und warum.>> Ihm schien es gar nicht recht zu sein darüber zu reden doch dann meinte er: >>60 Jahre lang haben wir uns nicht gesehen.>> Sie staunte nicht schlecht. //60 Jahre?!// Über das warum wollte er sich nicht auslassen. Sie waren jetzt schon stundenlang unterwegs. >>Da vorn lebt dein Stamm.>> Freude kam in ihr auf. Doch als sie merkte das Sesshoumaru zögerte weiterzugehen wollte sie dem auf den Grund gehen. >>Was hast du? Ich dachte du wolltest mich dorthin bringen? Was ist damals zwischen uns geschehen?>> >>Ich kann dich nicht bis dahin begleiten. Dein Stamm hasst mich und ich will sie auslöschen.>> Sie grinste. >>Damals habe ich dich schwerverletzt zurück gebracht und sie dachten ich hätte dich so zugerichtet. Und als du wieder gesund warst gab es einige die dir eingeredet haben, dass ich dich im Stich gelassen habe darum haben wir uns nicht wieder gesehen.>> Ehe sie sich über das gesagte klar werden konnte packte Sesshoumaru sie am Arm, zog näher an sich und küsste sie. In diesem Moment durchfluteten Erinnerungen Shara. Sie wusste auf einmal alles wieder. Sesshoumaru hatte die Augen geschlossen und merkte so nicht wie sich das Aussehen der jungen Frau die er gerade küsste änderte. Als er sie wieder öffnete blickte er in rosafarbene Augen und lange ebenfalls rosafarbige Haare wehten im Wind. >>Erinnerst du dich wieder?>> fragte er und lies sie los. Sie nickte nur. >>Und ich erinnere mich auch ganz genau wieder warum wir uns aus dem Weg gegangen sind!>> Sie klang sehr verärgert. >>Du hattest damals eine Affäre und ich habe dir geschworen, dass ich mich dafür rächen würde. Doch da du mir gestern das Leben gerettet hast lass ich es mal gut sein. Geh deines Weges und komm nie wieder hier her.>> Sie drehte sich um und ging los. >>Ich wollte nicht, dass es so endet.>> Noch einmal kurz über die Schulter schauend sagte sie: >>Vielleicht kriegst du irgendwann noch mal eine Chance.>> Er sah ihr noch nach bis sie nicht mehr zu erkennen war. Danach seufzte er und begab sich wieder auf den Pfad den er gestern schon eingeschlagen hatte. Als er so unterwegs war ereignete sich auf einmal ein schweres Erdbeben.

Kapitel 3

Jagd nach Naraku – die je unterbrochen wird

Kagome, Sango, Miroku, Kisara, Shippo und Inu Yasha waren nach Nordosten unterwegs weil sie glauben dort endlich auf Naraku zu treffen. Kagome saß auf ihrem Fahrrad. Inu Yasha lief neben ihr her. Miroku hatte mal wieder eine Auseinandersetzung mit Sango, weil er schon wieder über schöne Frauen sprach von denen er Kinder wollte. Shippo war ruhig und hatte es sich im Fahrradkorb bequem gemacht.

Ein paar Dorfbewohner kamen auf die kleine Gruppe zugelaufen. >>Bitte lieber Mönch helft uns wir haben ein Monster im Dorf>> Miroku war sofort bereit mit den Dorfbewohnern zu gehen und so folgten alle ihnen. Inu Yasha war nicht begeistert. >>Schon komisch, dass du ausgerechnet zugesagt hast nachdem du gehört hast, dass es sich um ein wohlhabendes Dorf handelt>> >>Das ist doch nicht meine Schuld ich will den Menschen doch bloß helfen>> >>Ja klar>> mischte sich nun auch Shippo ein.

>>Hört jetzt auf damit, wir helfen den Leuten, übernachten hier und ziehen morgen weiter>> kam es von Kagome. >>Hnnn>> vernahm man von Inu Yasha.

Sie waren endlich an dem Haus angekommen und gingen hinein. Miroku fing gleich an seine Gebetsbänder an die Wände zu machen. >>So das sollte vorerst dieses Haus beschützen, nun erzählt mir was das für ein Monster ist>> Die Dorfbewohner berichteten genau was passiert war. Der Drache um den es sich handelte tauchte auf, Inu Yasha zog Tessaiga und vernichtete den Drachen.

Die Dorfbewohner waren dankbar und begeistert. Nun ruhten sich die Freunde aus. Sie schliefen schnell ein denn es war schon ziemlich spät.

Am nächsten Morgen standen sie sehr früh auf und zogen weiter. Kagome wollte, da sie eh in die Richtung des Brunnens unterwegs waren, noch schnell nach Hause um einige Lebensmittel zu holen. Inu Yasha war von ihrer Idee überhaupt nicht angetan. Es würde nicht länger als 2 Tage dauern um den Brunnen zu erreichen. So zogen sie guter Dinge weiter.

Auf einmal blieb Inu Yasha stehen, schnüffelte herum und sagte: >>Ich rieche Sesshoumaru und er ist nicht allein. Eine Frau ist bei ihm. Sie ist kein Mensch>> >>Woher weißt du das?>> >>Ich kann es riechen. Ihr bleibt hier ich geh nachsehen.>> >>Aber...>> >>Kein aber Kagome ihr bleibt hier!>>

Bevor er sich auf den Weg machen konnte tauchte auf einmal ein Mann mit einem riesigen Schwert auf und er war in Begleitung eines kleinen Typen der maskiert war. >>Du musst Inu Yasha sein>>  sagte der, der das Schwert in der Hand hielt. >>Ja und wer seit ihr?>> >>Ich bin Bankotsu und das hier ist Mukotsu>> >>Was wollt ihr?>> mischte sich Sango ein. Bankotsu grinste heimtückisch. >>Euch! Mukotsu los>> Mukotsu zog ein zylinderförmigen Gegenstand aus seinem Korb den er auf den Rücken hatte und schoss den Inhalt auf die kleine Gruppe die ihnen gegenüberstand. Inu Yasha konnte ausweichen und griff mit Tessaiga an. Bankotsu ließ sich auf einen Kampf ein während Mukotsu wieder in den Wald aus dem er kam zurückzog. Bankotsu traf Inu Yasha und der wurde zu Boden geschleudert. Als sich Inu Yasha wieder aufgerappelt hatte war Bankotsu verschwunden. //Mist wo sind sie hin// Inu Yasha blickte sich um und musste feststellen, dass seine Freunde am Boden lagen. Er eilte zu ihnen.

Besorgt musste er mit ansehen wie Kagome und die anderen am Boden lagen und litten. Nur Kisara und Shippo hatte das Gift gar nichts angetan. Er brachte sie zum naheliegenden Fluss wo sie sich ausruhen sollten.

Der nächste Morgen

Kagome und die anderen waren von dem Giftnebel immer noch zu benommen um sich zu bewegen und so entschloss sich Inu Yasha allein nach einem Gegengift zu suchen. Er trug Shippo bei dem das Gift nicht wirkte auf, auf Kagome aufzupassen. Schon war er weg.

Er lief jetzt schon eine Weile durch die Gegend als er wieder die Fährte von Sesshourmaru aufnahm, der in Begleitung einer Frau war wie er schon festgestellt hatte. Er wollte sich nicht vor einer Auseinandersätzung mit seinem Bruder drücken und nahm den Weg aus dem er den Geruch vernahm. Er rannte über Ecker und Wiesen.

Kanae hatte die Anwesenheit ihrer Freunde gespürt und war ihnen entgegen gelaufen. Sie überquerte gerade den Fluss als sie Shippo aufgeregt um die anderen die am Boden lagen herum lief. Sie kam näher und Shippo berichtete ihr was geschehen war. Sofort wies sie ihn an ein paar Kräuter zu sammeln damit sie ein Gegengift herstellen könnte. Wie ihm geheißen tat Shippo sein bestes um seinen Freunden zu helfen. Kanae kochte eine Suppe aus den Kräutern und gab es jedem einzelnen zu trinken. Der Zustand der vergifteten verbesserte sich schon leicht doch sie würden sich noch ausruhen müssen.

Auf einmal bebte Erde und machte Inu Yasha sich wieder sorgen um seine Freunde und rannte so schnell er konnte zurück.

Kapitel 4

Bakuras Auftauchen

Bakura saß auf dem Boden seiner Höhle. Er plante wie er den Pharao stürzen und die Macht an sich reißen konnte. Seine Räuberbande saß um ihn herum. >>Wir brechen auf>> gab er den Befehl und alle saßen auf ihre Pferde. Ihr Weg führte sie direkt zu den Königgräbern.

Bakura drang in eine kleine Kammer ein. Sie war durch einige Fallen gesichert, die er aber als Grabräuber schon in unzähligen Gräbern gesehen hatte und wusste wie man ohne Schaden zu nehmen hindurch kommen würde. Er zündete eine Fackel an und ging vorsichtig den Weg entlang.

Ein langer Gang zog sich tief in den Felsen hinein. So unscheinbar das Grab von außen auch gewirkt haben mag, innen waren die Wände der Gänge schon mit prunkvollen Bildern bemalt. Es musste das Grab eines bedeutenden Pharaos gewesen sein.

Er kam in einen großen Raum. Links und rechts von ihm waren große Becken die mit Öl gefüllt waren, diese zündete er an und der Raum wurde erhellt. Zu seinem bedauern war der Raum leer nur Wandmalereien und Säulen waren zu sehen. //Das ist bestimmt wieder ein Falle// Langsamen Schrittes betrat er den Raum und sah sich nach rechts und links um. Sein Blick wandte sich nach vorn. Dort war eine Tür. Sie war so geschickt eingearbeitet das man sie nicht sofort als Tür ausmachen konnte. Sie war übermalt und gehörte zum Wandbild.

Er sah sich die Tür genau an um herauszubekommen wie diese geöffnet wurde. Mit den Fingern tastete er über sie und bemerkte ein paar kleine Vertiefungen. Diese drückte er was eine weitere ihm noch unbekannte Falle auslöste. Um ein Haar wäre er von in Gift getränkten Pfeilen getroffen worden wenn er nicht so gute Reflexe gehabt hätte.

Er versuchte es noch einmal. Diesmal drückte der die Vertiefungen in einer anderen Reihenfolge und die Tür öffnete sich. Ein leichtes funkeln konnte er schon sehen doch da auch diese Kammer komplett dunkel war musste er wieder eine Schale mit Öl oder ähnlichem finden die er entzünden konnte.

In der Mitte des Raumes war eine solche Schale und das Feuer loderte sofort auf als er die Fackel mit dem Öl in Berührung brachte. Nun konnte er sehen welchen riesigen Schatz dieses Grab beherbergte. Zufrieden grinsend rief er nach seinen Männern die im Gang vor dem Raum gewartet hatten. In diesem Raum war eine weitere Tür und wie Bakura vermutete war dahinter der Sarkophag des Pharaos mitsamt den anderen Grabbeigaben.

Auf einmal fiel Bakuras Blick auf ein Podest. Er trat näher heran um zu sehen was sich drauf befand. Ein Goldenes Buch lag dort. Es musste sehr kostbar sein wenn es mit dem Schatz des Pharaos hier war. Da er neugierig war was dieses Buch enthalten könnte öffnete er es und verlor sein Bewusstsein.



 to be continued ...