The Tribe - Die Begegnung

 

Vorweg möchte ich sagen das ich meine story nicht nach the tribe richte sondern nur die Figuren übernehme

Vorgeschichte

In welchem Jahr wir uns befinden ist nicht mehr bekannt denn alles hat sich verändert. Vor einiger Zeit starben die Erwachsenen und nur Jugendliche und Erwachsene unter 18 überlebten. Diese schlossen sich zu Tribes/Stämmen zusammen und verfolgten von nun an ihre eigene Philosophie von Leben. Wir kennen einige von Ihnen z. B. die Locos, die Chosen, die Mall-Rats. Hier erzähle ich von einem anderen Stamm den Mysticals die aus den Bergen wo sie ihren Wohnsitz hatten vertrieben wurden. Und nun eine neue Heimat und Zukunft suchen. Und es werden auch einige Ereignisse beschrieben die in der Vergangenheit geschehen sind.


Die Begegnung


Es war kurz vor Sonnenaufgang als Shara (Anführerin der Mysticals) mit ihrem gesamten Tribe schon unterwegs waren um eine neue Heimat mit genügend Lebensmitteln zu finden damit alle Überleben können. Die Berggegend aus der sie kommen ist schon abgewirtschaftet und man kann kaum noch Nahrung finden schon gar nicht für einen Tribe der circa 50 Mitglieder zählt. Langsam ging die Sonne auf und man konnte die Landschaft bis ins kleinste Detail bewundern. Die Luft war klar und kühl. Die Krieger und Kriegerinnen sahen sich in dieser, für sie völlig fremden Gegend um, um mögliche Angriffe von anderen feindlichgesinnten Tribes ,so weit wie möglich, ausschließen zu können. Als alle wieder zurück gekehrt waren rief Shara eine Lagebesprechung ein. „Was habt ihr entdeckt? Sind wir vorerst sicher?“ „Wir haben nichts entdecken können weder eine Spur von Zivilisation noch sonst irgendwelche Gefahren“, wusste der beste Krieger, Storm, zu berichten. „Ich möchte das einige von euch trotzdem Wache halten und ich will einen Trupp zur Erforschung des gesamten Gebietes lossenden. Wer meldet sich freiwillig für diese wichtige Aufgabe?“ Shara wartete einen Augenblick, bis sich alle miteinander verständigt hatten. „Und??“ „Kallisto, Ray, und ich werden das Gebiet erforschen!“, meldete sich Toby zu Wort. „Kira und Tromb würdet ihr heute die Wache übernehmen?“, fragte Storm die beiden. Beide erklärten sich bereit die Aufgabe zu übernehmen. „Bitte schaut auch nebenbei ob ihr etwas essbares findet“, wies Shara die aufbrechenden Stammesmitglieder an.



Die Zeit verging und die Ausgesandten kehrten in das Lager zurück und berieten sich mit den anderen, da sie einiges gesehen hatten was sie doch misstrauisch werden ließ. Sie berichteten von einer Art Bergwerk in das viele hineingeführt worden waren. Und die Wachen dort trugen alle die gleichen Kutten, alle waren blau gekleidet. Keiner im Tribe wusste was das zu bedeuten hatte aber eines stand fest sie mussten schon bald weiterziehen, nicht nur wegen dem unvermeidlichen zusammen treffen mit diesen Wärtern, die vielleicht ihnen in der Überzahl waren, sondern auch, weil sie nichts brauchbares zu essen gefunden hatten. Das Lager wurde nun noch strenger bewacht als vorher, da Shara ihre Gegner nicht unterschätzen wollte.



Alle beschlossen noch 1 oder 2 Tage an diesem Ort zu verweilen und dann den Weg weiter ins Flachland zu wagen.



Nun ging es also wieder los, eine beschwerliche Reise, da sie nur wenige Pferde hatten und zu Fuß gehen mussten. Es war noch Nacht als sie sich auf den Weg machten. Einige ungünstige Umstände die diese Reise noch beschwerlicher machte traten auch auf, zum Beispiel war das Wetter in den Bergen nicht so warm, da dort oft Schnee fiel und die Luft schon an sich rauer war. Alle Trugen deshalb warme dicke Kleidung, die Krieger sogar aus Fell. Da sie nur wenig Wasser mitgenommen hatten brauchten sie schnell neues, denn es drohte noch an diesem Tag zur Neige zu gehen und weit und breit konnte man weder einen See noch einen Fluss erspähen. „Die Nahrungsmittel reichen für circa 1 Woche noch aus“, das war die Bilanz die der Berater (Flo) des Dorfes gezogen hatte. Er hatte eine der wichtigsten Aufgaben die für ihn nicht leicht zu bewältigen war, denn woher sollte er Wissen was am nächsten Tag passieren würde oder ob sie Nahrung finden, ohne Verluste zu erleiden. Seine Tätigkeit war eine schwere Last.



Am späten Nachmittag entschied sich Shara der Wanderung für diesen Tag ein Ende zu bereiten. „Wir machen hier halt“, rief sie aus und alle waren erleichtert nun endlich Rast machen zu können. „Wir brauchen Wasser, und deshalb werde ich und noch ein paar die sich mir anschließen wollen auf die Suche nach Wasser gehen und auch noch etwas jagen wenn sich die Gelegenheit bietet!“ „Ihr anderen könnt ja schon einmal alles für die Nacht herrichten“, fügte Storm hinzu. Einige begleiteten Shara.



Tromb meinte schließlich: „Shara ich glaube da unten könnte es Wasser geben, ich gehen mal dahin und vergewissere mich“. „Ich werde dich begleiten“, rief Kallisto, die sich ebenfalls der Gruppe angeschlossen hatte. „Wir werden uns hier oben umsehen und mal schauen vielleicht gibt’s hier etwas zum jagen“, Storm hatte als er das sagte ein seltsames grinsen auf den Lippen, dass Shara nicht so richtig einordnen konnte. Skeptisch sagte sie: „Na gut ich hoffe du weißt dass ich die anderen nicht gern hier allein lasse“. „Ja das weiß ich, kommst du jetzt mit mir oder nicht“, erwiderte Storm zickig. „Ich komm ja schon“, sagte sie genervt. „Wir sind gleich wieder da“, dass rief sie Kallisto und Tromb zu bevor sie Storm folgte.



Teil 2



Bei Kallisto und Tromb

„Hast du das gehört“, bemerkte Tromb. „Ja, dass war Shara sie meinte das sie und Storm gleich wieder hier her kommen würden“, erklärte Kallisto. „Okay, hey schau mal hier hat es tatsächlich Wasser“, freute sich Tromb. „Toll, dann nehmen wir doch gleich mal soviel mit wie es geht, hier hab ich die Flaschen“, mit diesen Worten gab Kallisto die Flaschen an Tromb der sie begann zu füllen.

Kallisto drehte sich um und brachte fast keinen Ton mehr heraus, denn sie war so überwältigt von der fantastischen Aussicht die man von diesem Punkt an dem sie sich gerade befand hatte. Sie zupfte an Tromb, den das sichtlich nervte. „Was ist denn?“, schrie er sie an. „Schau doch mal“, forderte sie Tromb auf. Er drehte sich um. „Wow, man ist das aber schön, gleich geht die Sonne unter“, mehr konnte er aus Überwältigung nicht sagen.



Zur gleichen Zeit waren ja Shara und Storm unterwegs

„Jetzt renn doch nicht so Storm!“ „Was ist mit dir los Shara machst du schon schlapp“, ärgerte er sie. „Pass nur auf was du sagst vielleicht wird es dir einmal leid tun“, ermahnte Shara ihren besten Krieger. „Warum sollte ich?“, gab er spitzig zurück. „Naja wenn du irgendwann meine Hilfe brauchst dann kann es sein das ich dir nicht helfen werde weil du mich die ganze Zeit versuchst auf die Palme zu bringen“, erklärte Shara bestimmt, „was sagst du jetzt dazu?“ „OK, ich werde aufhören“, sagte er scheinheilig. „Warte mal da hinten bewegt sich was“, erkannte sie. Storm versuchte unauffällig näher an das sich bewegende Lebewesen heranzukommen. Shara war fasziniert wie unauffällig und graziös er sich bewegen konnte als er auf das Tier zuschlich, wenn man daran denke das er normalerweise ein Schussel und Rüpel ist. Er zog sein Messer und schon hatte das Tier gefangen, es war ein Reh, dass erkannte Sie als Storm mit ihm zu ihr zurück kam. „Gehen wir jetzt wieder zurück?“, fragte Storm. „Ja ich glaube dieses Reh wird für heute Abend reichen“, als sie das gesagt hatte gingen die beiden zurück an den Ort wo sie sich von Kallisto und Tromb getrennt hatten.



Dort angekommen sahen sie die untergehende Sonne, die schon fast verschwunden war am Horizont. „Hey ihr beiden habt ihr Wasser gefunden?“ „Ja wir kommen gleich rauf zu euch“. Als alle wieder zusammen waren machten sie sich auf den Weg zu ihrem Lager. Als sie zurück kamen wurde das Reh ausgenommen und über einem großen Feuer gebraten und alle versammelten sich zum essen wie es bei dem Tribe der Mysticals so brauch ist seit es den Stamm gibt. Diese Tradition ist genauso wichtig wie die, dass jeder, es gibt nur ein paar ausnahmen, Waffen trägt und sich verteidigen kann. Alle Mitglieder dieser Sippe haben ein wunderschönes Äußeres und legen sehr viel Wert darauf Schmuck zu tragen. In vergleich zu anderen Tribes haben sie keine auffällige Bemalung im Gesicht, nur wenn sie in den Krieg ziehen.



In der folgenden Nacht kam ein kleines Lüftchen auf. Der Mond schien so hell, dass man hätte meinen können es wäre Tag. Shara entfernte sich etwas vom Lagerplatz und ging auf einen kleinen Hügel wo sie die Sterne und den Mond betrachtete. Sie sah sehr nachdenklich aus als sie da so still und voller Würde stand. Sie machte sich sorgen denn sie wusste ja nicht was sie am nächsten Tag erwarten würde, denn sie hatte vor, durch offenes Gelände zu wandern, was sehr gefährlich war denn da waren sie eine leichte Beute für andere kriegerische Tribes die auf sie lauern könnten. Ihr langes blondes Haar wehte im immer stärker werdenden Wind als Meg zu ihr kam. „Was machst du denn hier draußen?“, fragte diese mit einem sanften lächeln. „Ich mache mir Gedanken wie wir morgen weiter gehen sollen, was meinst du Meg?“ „Ich denke das es zwar riskant ist durch offenes Gelände zu gehen aber wenn du durch den Wald willst dann könnten wir einige verlieren und das ist noch schlechter“, bekundete Meg.



Teil 3



Die beiden standen noch eine Weile da und beratschlagten was sie tun sollten. Schließlich kamen sie zu dem Schluss, dass sie das offene Gelände durchqueren sollten da es nicht nur der schnellste Weg von hier weg war sondern wahrscheinlich doch der sicherste, denn wenn sie angegriffen würden dann könnten sie sich so besser verteidigen als wenn die in kleinen Grüppchen im Wald umherirrten und einander aus den Augen verlieren würden. „Es ist schon spät, komm wir gehen zurück und ruhen uns aus“, schlug Meg vor, also kehrten sie in ihr Lager zurück wo die beiden bereits erwartet wurden von Storm, der nebenbei bemerkt Meg sehr anziehend fand. „Wo ward ihr denn ich hab mir schon Sorgen gemacht“, meinte er etwas böse schauend. „Um mich hast du dir sicher keine Sorgen gemacht“, erwiderte Shara schnippisch. Meg wollte die beiden jetzt nicht allein lassen denn es bahnte sich mal wieder ein kleiner Zank zwischen den beiden an. „Shara komm wir gehen schlafen“, forderte Meg sie auf. „Ja, und du Storm hältst doch sicher Wache hab ich nicht recht?“, sagte Shara mit einem frechen grinsen. „Ja das tue ich“, das war alles was Storm dazu sagte, dass überraschte nicht nur Meg vor allem war Shara überrascht das er ihr nicht etwas erwidert hatte worüber sie sich aufregen konnte. Fast alle schliefen schon als die beiden jungen Frauen sich zu ihnen begaben.



Am nächsten Morgen war der Himmel von Wolken verhangen und alles schien nur noch grau zu sein. Doch sie mussten weiterziehen. Sie durchquerten ohne Schwierigkeiten das Gebiet. Vor ihnen erhob sich ein riesiger Wald also sie näher herankamen sahen alle das er nicht sehr dicht war sondern eher licht. Es dauerte nicht lange und auch dieses Stück war überwunden. Nun lag vor ihnen eine wunderschöne ebene auf der nur vereinzelt Bäume wuchsen. Man konnte hinten am Horizont etwas erkennen aber was es genau war würden sie erst wissen wenn sie näher heran kämen. „Wollen wir hier rasten oder weiter gehen?“, fragte Phoebe die Tribemitglieder. Alle waren dafür noch ein Stück zu gehen, bevor sie eine Pause einlegen. Als sie weiter ins Tal kamen sahen sie einen Fluss, er war so klar und sauber. „Wir füllen hier am besten noch einmal unsere Flaschen und dann überqueren wir ihn“, schlug Meg vor die sich eng an Shara hielt.

Die Überquerung war einfacher als alle gedacht hatten den der Fluss war nicht sonderlich tief und auch nicht sehr breit, so das es eine willkommene Abkühlung war durch zu laufen. „Wir werden noch bis mindestens Übermorgen brauchen bis wir da hinten sind“, verkündete Shara auf den Horizont deutend. Phoebe die Zwillingsschwester von Shara gesellte sich zu ihrer Schwester. „Was denkst du ob die Tribes die wir vielleicht dort treffen werden kriegerisch sind?“, fragte Pheobe. Kallisto und Meg die gerade hinzu gekommen waren als Phoebe diese Frage stellte, sahen sich kurz an und sagten: „Wir können es zwar nicht ausschließen aber wir müssen es auch nicht befürchten“. „Ich hoffe das wir uns dort niederlassen können“, fügte Shara hinzu, „wir werden sehen was uns dort erwartet und voreilige Schlüsse zu ziehen bringt nichts“. Kommt wir stärken uns jetzt etwas und danach geht es mit dem ganzen Trupp weiter.



Auf einmal tauchten einige andere Jugendliche auf die aber keine Waffen trugen, es waren 3 die einem naturverbundenen Tribe angehören mussten nach ihrer Bemalung zu schließen. Sie kamen direkt auf das professorische Lager zu und begrüßten alle herzlich. „Wollt ihr nicht mit uns kommen“, schlug einer von ihnen vor. „Ich werde euch begleiten“, meldete sich Shara zu Wort. „Allein lassen wir dich aba nicht gehen“, warf Sandy ein, die nach Meg Sharas beste Freundin war. „Meg und Trumb würdet ihr mich begleiten?“ Auf diese direkte Frage konnten die beiden nur mit ja antworten. Also folgten sie den noch fremden. Shara unterhielt sich angeregt mit einem der 3. „Mein Name ist Pride und das sind Amber und Trinity“. „Das sind Meg und Trumb und ich heiße Shara“. „Was macht ihr hier draußen, ich meine wäre es in der Stadt nicht besser für euch?“ fragte Meg neugierig. „Nein, in der Stadt sind einige Tribes die, die Macht für sich beanspruchen wollen“, erklärte Amber. „Wir sind da“, sagte Pride und lächelte. Nachdem Meg Trumb und Shara sich vorgestellt hatten, unterhielten sie sich noch sehr lange mit ihren neuen Freunden. Es war nun schon Abend geworden. „Wir müssen nun zurück gehen“, meinte Trumb schließlich und sein bedauern war deutlich ersichtlich. Doch sie kehrten zu den anderen zurück.



Sie waren jetzt schon einige Tage unterwegs und das essen wird sicher nicht mehr lang reichen. Doch die Stadt lag nicht mehr weit entfernt. Man sah Rauch der zwischen den Bäumen hindurch zum Himmel hinaufstieg. Storm machte sich sofort auf den Weg um zu erkunden ob die, die das Feuer gemacht hatten freundlich oder feindlich gesinnt waren. Er kam mit 2 von ihnen zu den anderes seines Tribes zurück. „Das hier sind Dimo und Joy“. „Können wir euch begleiten in die Stadt?“ fragte Joy zögernd. Shara atmete tief ein und erwiderte: „Ja von mir aus wir werden bald da sein“. Und tatsächlich sie waren noch am gleichen Abend noch am Rande der Stadt. 



„Ich werde gehen und mich in der Stadt umschauen“, doch Storm und Meg waren nicht damit einverstanden, dass Shara allein gehen wollte und begleiteten sie. „Und was ist mit mir?“, beschwerte sich Phoebe. „Du achtest darauf das alle hier bleiben!“ befahl Shara, „wir sind bald zurück“. Mit diesen Worten gingen die 3 und Phoebe blieb enttäuscht und wütend zurück. Als sie so gingen dreht sich Shara die ganzen Zeit um, weil sie das Gefühl hatte verfolgt zu werden doch sie konnte niemanden sehen.



In der Stadt

Es war ruhig beinahe totenstill. Das ließ in ihnen ein merkwürdiges Gefühl aufkommen es war etwas beängstigend. Doch auf einmal bewegte sich etwas es war ein Auto das die Straße entlang fuhr und einige in Silber gekleidete folgten diesem Auto. Sie sahen nicht gerade freundlich aus. Nachdem sie verschwunden waren wurde es für kurze Zeit ganz leise doch dann kamen einige Jugendliche aus ihren verstecken und liefen so schnell sie konnten weg, wahrscheinlich zu ihren Tribes.

„Wir gehen wieder zurück“, entschied Shara. Als sie an einem leerstehenden Haus vorbeikamen entdeckte sie ihren Cousin Doo und Zaja. „Was macht ihr hier draußen habe ich nicht gesagt ihr sollt bei den anderen bleiben?“ Shara war nicht gerade begeistert die beiden hier zu sehen. „Ja wir wollten uns auch die Gegend anschauen, ist das denn so schlimm?“, fragte Doo. Meg erwiderte ihm: „Weißt du wir wissen nichts über die Tribes die hier wohnen und wir wollen ja nicht dir was passiert“. „Psst, hört ihr das auch?“, flüsterte Storm. „Ja, ich werde mit Doo und Zaja einmal nachschauen gehen was das ist und ihr wartet hier, einverstanden?“ „Ja Shara.“



Shara, Doo und Zaja gingen durch das Gebäude und da sahen sie ein Mädchen und einen Jungen auf einem Bett sitzen. Als sie näher kamen sah Shara das es Pride war der dort mit diesem Mädchen zusammen war. Shara wollte von ihnen wissen: „Was macht ihr hier?“ Daraufhin sagte das Mädchen: „Tut uns leid wir dachten das es hier unbewohnt wäre“. Doo schrie auf einmal: „Verschwindet besser!“ „Was ist denn in dich gefahren Doo, hast du den Benehmen vergessen?“ „Zaja, sollen wir sie mitnehmen?“ Pride sagte schließlich: „Hallo Shara, schön dich wieder zu sehen, wo sind denn die anderen?“ „Außerhalb der Stadt das ist im Moment sicherer“, gab sie zur Antwort, „wohnst du jetzt hier in der Stadt meine ich?“ „Ja“, Pride wollte anscheinend nicht mehr sagen denn er dreht sich etwas von den 3 weg. „Wollt ihr nicht mitkommen zu uns in die Mall?“, fragte das Mädchen. „Nun gut wir werden euch begleiten“, sagte Zaja im Einverständnis mit Shara. „Moment noch ich muss noch schnell was erledigen“, sagte Shara als sich umdrehte und zur Tür ging durch die sie hereingekommen waren. „Meg, Storm geht schon mal zurück zu den anderen wir werden noch etwas in der Stadt bleiben wir sehen uns bald wieder“. „OK Shara wenn du das willst“, erwiderten die beiden und machten sich auf den Rückweg.



„Ich heiße Cecila“, stellte sich das Mädchen schließlich vor. „Wir werden heute Nacht hier bleiben und morgen in die Mall gehen“, entschied Pride. Sie machten sich sehr Früh am nächsten Tag auf den Weg in die Mall und als sie dort ankamen wurden sie schon erwartet. „Wo wart ihr und wen habt ihr denn da mitgebracht“, fragte ein Schwarzhaariger junger Mann der anscheinend ziemlich aufgebracht war. „Lex, das sind Shara, Doo und Zaja wir haben sie in einem verlassenen Haus gefunden“, erwiderte Cecila ihm. „Woher kommt ihr?“, fragt einer der gerade ins Zimmer kam, er sah aus wie der Anführer dieses Tribes. „Unser Stamm lagert zur Zeit vor der Stadt wir kommen aus den Bergen und suchen eine neue Heimat“, erklärte Shara ihre Situation. „Als wir uns hier in der Stadt umgesehen haben fanden wir die beiden in einem Haus vor“. „Wir bleiben nicht lange hier in der Mall denn unsere Sippe braucht uns“, warf Zaja ein.



Irgendwie gingen die Ereignisse in der Mall an Shara völlig vorbei. Cecila packte auf einmal ihre Klamotten und wollte abhauen, doch sie verstand nicht warum. Shara fragte Ellie, die gerade neben ihr stand, als Cecila das Gebäude verließ: „Was ist denn mit der los?“ Daraufhin meinte Ellie: „Ich weiß genau was los ist komm wir müssen die anderen holen“. Sie gingen in die Küche und sagten den anderen das Cecila abgehauen ist. „Mist wir müssen sie finden bevor sie den Chosen in die Hände fällt“, erklärte Bray. Auf einmal stand Lex in der Tür und sagte: „Was ist denn passiert, wer fällt wem in die Hände?“ „Deine Freundin Cecila!“, antwortete Bray. Shara ging und holte ihre Waffen und als sie wiederkam gingen sie auf die Suche nach Cecila. Der Suchtrupp bestand aus Bray, Lex, Alice, Ellie und Shara. Sie waren nun schon eine weile unterwegs also Lex auf einmal sagte: „Es ist alles meine schuld. Hätte ich nicht Schluss gemacht mit ihr“. „Wir finden sie schon bevor ihr was zustößt“, erwiderte Bray selbstsicher. Shara, Alice und Ellie liefen etwas weiter hinten so das sie nicht verstehen konnten was Bray und Lex weiter miteinander beredeten. Auf einmal fing Lex an davon zu rennen und Bray hinter ihm her. Natürlich folgten die drei Mädels ihnen. Auf einmal blieben alle stehen denn sie waren bei dem Versteck der Chosen angekommen, Shara blieb etwas zurück und hielt Wache. Sie sah wie Lex ein Fenster aufmachte und hinunter stieg. Auf einmal kamen die Wachen der Chosen und die 4 beschlossen das es besser wäre wenn sie schnell verschwinden würden und sich versteckten. Alle gingen zurück zur Mall. Schließlich kam Lex mit Cecila auf den Armen zurück, sie war bewusstlos. Er brachte sie in ihr Zimmer.



Am nächsten Tag gingen Cecila, Gow, Pride und Shara spazieren. Cecila flüsterte Shara zu: „Lex ist so lieb zu mir!“ Shara meinte darauf: „Er ist nicht so mein Typ aber Ryan scheint sehr süß zu sein“. „Soll ich es ihm sagen?“ fragte Cecila mit einem frechen lächeln. „Nein wage das blos nicht!!“ sagte Shara streng. Cecila lächelte und auf einmal, flüsterte mit Pride und wurde knall rot. Als Shara das sah musste sie einfach lachen. „Was lachst du denn so?“ wollte Ceclia wissen. „Du siehst aus wie eine vollreife Tomate!“, meinte sie nur, „ich muss mal mit dir reden Cecila aber allein“. Als sie den Satz noch nicht beendet hatte tauchten auf einmal einige Anhänger der Chosen auf. Cecila bekam das was Shara gesagt hatte anscheinend gar nicht mit, denn sie konzentrierte voll und ganz darauf was sie jetzt machen sollten. „Wir müssen schnell hier weg“, sagte sie. „Warum denn wir können doch auch kämpfen“, schlug Shara überzeugt von ihrer Stärke vor. 



Teil 4



Cecila zwang mehr oder weniger Shara mitzukommen denn sie hielt nicht sehr viel vom kämpfen. Und so versteckten sie sich bis die Chosen, die gerade auskundschafteten ob sie sich weiter in der Stadt ausbreiten könnten, sich wieder verzogen hatten. „Glaubst du wir hätten die nicht schlagen können?“, fragte Shara schließlich. „Ich will nicht kämpfen wenn es nicht sein muss!!!“ war die einzige Antwort die sie erhielt. „Es ist sicherer wenn wir zur Mall zurückkehren“, schlug Pride vor. Das taten sie dann auch, doch Shara war nicht so sehr begeistert davon. „Ich werde wieder zu meinem Tribe gehen“, sagte sie auf einmal, „ich war schon zulange hier“. In der Mall teilte sie ihre Entscheidung den anderen mit. „Doo, Zaja kommt ihr mit?“ „Wenn ihr hier bleiben wollt dann werde ich euch nicht hindern“. „Wir werden hier bei den Mall-Rats bleiben“, entschieden sich die beiden. „Gut, dann hoffe ich das wir uns Wohlbehalten wiedersehen wenn es soweit ist“, mehr gab Shara nicht als Antwort und ging. „Wir werden dich nicht allein zurückgehen lassen“, teilte ihr Bray mit. Shara schien nicht sehr beeindruckt von seinem Vorschlag eine Begleitung mitzuschicken. „Ich werde mitgehen“, meinte Pride auf einmal. Cecila schien das nicht zu gefallen, das war an ihrer Reaktion zu erkennen, denn sie ging aus dem Zimmer als er das sagte. „Dann gehen wir“, sagte Shara sich an Pride wendend.



Auf dem Weg aus der Stadt unterhielten sich die beiden und er schien von irgendetwas gequält zu werden, das er ihr aber nicht erzählen wollte. Schließlich sagte sie: „Hat es was mit Cecila zu tun?“ Er sah sie an und intuitiv wusste sie dass sie voll ins schwarze getroffen hatte. „Ich werde dir alle vorstellen!“, erklärte Shara freudig. Im Lager angekommen erfuhr Shara dass sie ein paar anderen Stämmen begegnet waren auf der Suche nach etwas essbarem. Alle freuten sich das sie wieder da war und über ihren Begleiter. „Das ist Phoebe, Kallisto und Trumb, Meg und Storm, Kira...“, stellte Shara ihren gesamten Stamm Pride vor. Das dauerte eine ganze Weile. „Wir würden uns gerne in der Stadt niederlassen aber wo sollen wir denn da hin?“, fragte sie ihn. „Ich kenne da einen Ort da hättet ihr alle viel Platz“, erwiderte er. „Kannst du uns da hinbringen?“, wollte sie unbedingt wissen. „Ja kann ich würde ich sogar sehr gern“, gab er freundlich lächelnd zurück. Plötzlich tauchte Phoebe auf und setzte sich ganz nah zu Pride, der sein Gesicht etwas verzog als ob es ihm unangenehm gewesen wäre. „Na ihr was besprecht ihr denn gerade?“, wollte Phoebe, neugierig wie sie nun mal ist, wissen. „Darüber wo wir einziehen und wohnen werden“, erklärte Shara ihr, „was denkst du denn worüber wir reden sollten?“ „Zum Beispiel über euer Verhältnis zueinander!“, meinte diese frech. „Was meinst du damit, Phoebe?“, wollte Shara erfahren. „Du weißt genau was ich meine!“, sagte Phoebe augenzwinkernd. Pride war das ganze was gerade um ihn herum geschah sehr unangenehm. Shara ging schließlich weg weil ihr ihre Schwester auf die Nerven ging. Nun war Phoebe also mit Pride allein. „Wo kommst du denn her?“, wollte sie unbedingt wissen. „Ich war bei den Gaians und jetzt bin ich bei den Mall-Rats!“, erwiderte er. Sie sah ihn schmachtend an. „Sag mal wie ist deine Schwester so?“, fragte Pride. „Sie ist unsere Anführerin und meint sie weiß alles aber ich finde sie könnte uns ruhig mal unseren Spaß lassen! Sie ist so steif und versucht ständig uns zu beschützen, viel zu gut wie ich meine!“, beschwerte sich Phoebe. „Ach ich glaube das siehst du falsch sie ist nur so weil sie eine große und schwere Aufgabe und Verantwortung auf sich lastend hat. Aber sag mal wie war sie bevor sie eure Anführerin wurde?“ „Sie war nett, freundlich, bekam gute Noten in der Schule und hatte immer die nettesten und begehrtesten Jungen als Freunde“, erzählte Phoebe und man merkte das sie irgendwie neidisch auf Shara war.



Nachdem Shara Phoebe und Pride allein gelassen hatte, ging sie zu ihren besten Freunden. Sie berichtete von der Stadt und den Dingen die sie erlebt und gesehen hatte. „Wollt ihr in die Stadt und dort ein neues Leben anfangen mit verbündeten?“ „Ich bin dafür das wir sie begleiten!“, meldete sich Joshua zu Wort. „Und wo sollen wir da hin?“, warf Marie ein. „Pride hat mir versprochen uns einen sicheren Platz für uns alle zu zeigen!“, gab Shara zu Antwort, „schlaft noch einmal darüber und morgen stimmen wir ab was wir machen“. Marie sah Shara anfeindend an. Doch Shara berührte das gar nicht denn sie wusste ja das Marie alles anzweifelt was sie tut.



Phoebe und Pride waren immer noch allein als auf einmal Kallisto hinter ihnen auftauchte. „Hallo, könnt ihr mir sagen wo Shara ist?“, fragte diese. „Sie ist vorhin in Richtung Ratssitzung gegangen!“, sagte Phoebe. „Kann ich dich begleiten? Ich muss noch mal mit ihr sprechen!“, meinte Pride. „Aber sicher kannst du, komm“, war die Antwort die Kallisto gab. Pride erhob sich und sagte sich an Phoebe wendend: „War schön dich kennen zulernen“. Dann gingen beide zur Ratssitzung. Und Phoebe blieb allein zurück und war beleidigt das Pride sie einfach alleingelassen hatte.



Als die beiden ankamen war die Sitzung gerade zu ende und Shara kam ihnen entgegen. „Sucht ihr mich?“, fragte sie. „Ja“ „Habt ihr euch entschieden was nun geschieht?“, fragte Kallisto. „Nein, es sind noch nicht alle überzeugt das, dass was wir tun wollen das richtige und beste für alle ist“ „Wann können wir mit einer Entscheidung rechnen?“, wollte Pride wissen. „Ich habe ihnen gesagt das sie sich bis morgen entscheiden müssen!“, erwiderte Shara. Kallisto sagte noch bevor sie wegging: „Ich werde noch nach den anderen sehen“. „Danke“, sagte Shara. Als die beiden nun allein waren fragte Pride: „Kann ich mal mit dir allein reden?“ „Sicher“ „Mich würde interessieren wie ihr es geschafft habt zu überleben denn in den Bergen gibt es doch nicht viel?“ „Wir haben hauptsächlich vom Jagen gelebt aber der Schnee und die Kälte wurden von Jahr zu Jahr schlimmer und es gab fast keine Tiere zum Jagen mehr darum sind wir auf Wanderschaft gegangen“, erläuterte Shara. Es war schon spät in der Nacht und alle waren müde, einige schliefen schon. Pride brauchte ja auch einen Platz zum schlafen und deshalb nahm Shara ihn mit in ihr Zelt. In dem Zelt schliefen einige andere, zum Beispiel Phoebe, Megan und Daniel. „Sei leise es schlafen schon ein paar“. „Hier kannst du dich hinlegen“, flüsterte sie. „Hab vielen Dank“, sagte er und legte sich hin. Auch Shara legte sich auf ihr Bett und dachte noch über einige Dinge nach. 



Teil 5



Am nächsten Morgen war Pride bereits wach als Shara die Augen aufmachte er saß direkt vor ihrem Bett und beobachtete sie. „Guten Morgen“, sagte er lächelnd. „Ich wünsche dir auch einen guten Morgen. Bist du schon lange wach?“, erwiderte sie. „Ja schon eine weile aber es ist noch dunkel draußen“, meinte er. Sie setze sich auf. Dann stand sie auf, ging an ihm vorbei und ging nach draußen um zu sehen ob die anderen noch schliefen. Pride folgte ihr. Sie fand Kron auch schon wach vor. Es find langsam an zu dämmern und der Himmel färbte sich in einem schönen rosarot. Das Lager erwachte allmählich zum leben und es herrschte lauteres treiben. Shara ließ alle versammeln um eine Entscheidung zu erwirken. Alle waren gekommen. „Sagt mir bitte, wie ihr euch entschieden habt wollt ihr mich begleiten und euch in der Stadt niederlassen?“, fragte Shara alle. Es begann lauter zu werden den alle redeten durcheinander. Dann plötzlich waren alle still und einer trat hervor es war Jason. „Die meisten von uns wollen mit dir gehen aber es gibt doch ein paar die etwas dagegen haben!“, erklärte er. „Alle die mitkommen möchten sollen sich bereitmachen. Und der Rest soll sich noch einmal alles überlegen!“, erklärte sie.



Alles war zum Abmarsch bereit als sich Marie, die gegen das vorhaben war sich ihr in den Weg stellte und erklärte: „Ich werde fort gehen und mir einen anderen Tribe suchen der meine Interessen besser vertritt!“ „Wenn du das möchtest werde ich dich nicht aufhalten“, erwiderte Shara wobei sich keine Regung von bedauern zeigte. Alle außer Marie entschlossen sich Shara zu folgen da sie einsahen das sie noch nie etwas schlechtes über sie gebracht hatte durch ihre Entscheidungen. Sie folgten Pride und Shara in die Stadt und nach einer Weile blieben alle stehen. Shara sagte: „Passt auf und bleibt wachsam!“ Dann zogen sie weiter. Pride blieb stehen und die anderen fragten sich ob sie schon da waren. Vor ihnen lag die Phoenix-Mall in der die Mall-Rats wohnten. „Wir sind fast da“, bemerkte Pride und ging weiter. Die Straße mussten sie noch überqueren und dann begaben sie sich in ein großes Gebäude. „Das ist es!“, erklärte Pride den hereinkommenden. Shara gab gleich die Anweisung dass das Gebäude abgesucht werden musste damit sie sicher waren und niemand sie überraschen könnte. „Wir haben niemanden entdeckt aber es gibt hier mindestens 40 Zimmer“, berichteten die die zurückkamen hocherfreut. „Wir müssen alle Eingänge sichern und verriegeln!“, das war der erste Befehl der Storm hier aussprach und er begann sich auch gleich mit den anderen daran zumachen damit sein Befehl auch aufgeführt würde. „Ich muss noch schnell weg“, rief Shara Storm hinterher.



Sie ging über die Straße in Richtung Phoenix-Mall, Pride war direkt hinter ihr. Shara öffnete die Tür und beide gingen hindurch, in der Mall war es totenstill. Beide suchten die Mall-Rats aber es war keiner zu entdecken so als ob sie sich vor ihnen versteckten. Schließlich fanden sie Cecila und Ellie die sich angeregt unterhielten aber als sie Shara und Pride sahen verstummten sie. „Hallo“, begrüßten Pride und Shara die beiden. „Was machst du denn hier ich dachte du musst zu deinem Stamm?“, stichelte Ellie. „Ich bin hier mit meinem Stamm!“, war die Antwort die Ellie erhielt. „Aber bei uns können die nicht wohnen ist eh alles so schon zu eng“. „Das ist auch gar nicht nötig wir wohnen schon woanders“, erwiderte Shara, „wo sind denn die anderen?“ Cecila sah Ellie kurz an und meinte dann: „Ich hab sie schon ne weile nicht gesehn“. „Trotzdem danke“, sagte Shara noch bevor sie den Raum wieder verließ. Sie konnte niemand anderen finden und begab sich wieder zu ihren Freunden.



„Da bist du ja wieder“, freute sich Toby als sie durch die Tür kam. „Hast du mich vermisst?“ „Na klaro was denkst du denn?“ Sie lächelte ihn an. „Was wolltest du denn da drüben?“, fragte er neugierig. „Weißt du da wohnen die Mall-Rats und ich hab deren Anführer gesucht ihn aber nicht gefunden.“ „Ach so“, meinte er und versuchte auf ein anderes Thema umzulenken, „wir haben uns schon mal die Zimmer angesehen willst du die sehen?“ „Sicher“ Beide gingen die breite Treppe empor und bogen dann links ab. „Hier herein! Wir dachten das wäre das Richtige Zimmer für dich“, verkündete er. „Wow, es ist fantastisch“. Sie war überwältigt von dem riesigen Panorama das an die Decke gemalt worden war. Das Zimmer an sich war hell darin stand ein Doppelbett, wie in fast allen Zimmern, und es war so liebevoll eingerichtet. Es war jetzt schon spät am Nachmittag und jeder hatte noch viele Dinge zu tun die unbedingt erledigt werden mussten. Die Zeit verflog so schnell das es schon ganz dunkel draußen war als alle beschlossen die Arbeit für den heutigen Tag ruhen zu lassen und zu Bett zu gehen. „Wo ist dieser Pride eigentlich?“, fragte Storm als er Shara traf. „Ich weiß nicht“, stellte sie auf einmal fest sie hatte so viel zu tun gehabt das sie gar nicht mitbekommen hatte das er gar nicht das war.



Am nächsten Tag luden sie ein paar Mall-Rats ein mit ihnen spazieren zu gehen und sie nahm die Einladung an. Pride war auch dabei. Außerdem waren Cecila und Gow mitgekommen. Wie aus dem nichts kamen 3 Anhänger der Chosen auf sie zu. Shara griff zu ihrem Schwert und auch Gow zog ihr Messer. Doch Cecila lief weg und versteckte sich weil sie angst zu haben schien. Pride folgte ihr sofort. Die Chosen flohen da sie auch Angst zu haben schienen, denn Shara konnte sehr geschickt mit ihrem Schwert umgehen und brauchte es nur einige Male herumwirbeln und blitzschnell wieder in Angriffsstellung bringen. Alle kehrten zurück und gingen in die Phoenix-Mall. Kaum waren sie zur Tür hereingekommen kam Lex ganz aufgeregt auf sie zu und fragte: „Was ist passiert?“ „Ach wir hatten nur einen kleinen Kampf mit den Chosen. Nur Cecila und Pride waren anscheinend zu feige zum kämpfen.“, gab Shara herabwertend zur Antwort. Lex kam auf Shara zu und flüsterte ihr ins Ohr: „Warum haben die zwei nicht gekämpft sag mir die Wahrheit!“ „Ganz einfach Cecila hatte Angst und Pride wollte sie beschützen, darum!!“, war die ernüchternde Antwort die Lex erhielt. Das Lex eifersüchtig war stand ihm ins Gesicht geschrieben. Cecila ging aus dem Zimmer, Lex lief zu Pride hinüber und redet mit ihm. Dann verließ auch Lex den Raum und die übriggebliebenen waren jetzt wieder allein. Shara verließ nun auch die anderen, ohne ersichtlichen Grund. Sie war auf direktem Weg zu Cecilas Zimmer, öffnete die Tür und fand die beiden, Lex und Cecila, vor. „Was willst du denn hier? Kannst du nich klopfen?“, sagte Lex sichtlich wütend. „Jaja Lex, wie er leibt und lebt, du kommst wohl nicht aus ohne zu meckern? Aber Bitte ich kann auch wieder gehen!“, meinte Shara sich schon Richtung Gang drehend. Cecila forderte sie auf zu bleiben mit den Worten: „Nein, bleib doch bitte. Lex meint das nicht so wie er es gesagt hat, nichtwahr Lex?“ „Nein“, sagte er böse. „Kann ich kurz mal mit Lex reden, allein?“ „Warum das denn?“, war Cecilas Reaktion. „Ach nur so“, erwiderte Shara ihr. „Achso, so ist das also“, rief Cecila. „Nein, Cecila es ist nicht so wie du denkst“, versuchte Lex sie zu beruhigen. „Ich glaub dir kein Wort“. Sie stieß Lex beiseite und rannte an Shara vorbei über den Gang, weg war sie. „Sag mal was ist mit deiner Freundin los reagiert die immer so?“ „Keine Ahnung was in ihr vorgeht“.



Teil 6



„Naja ist ja jetzt auch egal! Bray meinte du wolltest mit mir sprechen, worüber denn?“, fragte Shara neugierig. „Mach mal die Türe zu“, sagte er und tat so richtig geheimnisvoll. „Warum?“, wollte Shara skeptisch wissen. „Es ist mir sehr wichtig aber ich will nicht das Cecila es weiß, noch nicht“, erklärte er. „Was denn?“ „Ich will sie fragen ob sie mich heiraten will!“ „Und wieso fragst du sie nicht einfach?“ „Das ist nicht so leicht wie du denkst und jetzt denkt sie auch noch das ich was mit dir habe.“ „Wie wäre es wenn du zu ihr gehst du alles klarstellst.“ „Ach ne, ich glaube das wäre kein guter Zeitpunkt.“ „Das ist der beste Zeitpunkt den du finden kannst und wirst, denn ich glaube wenn du es nicht jetzt machst, werdet ihr noch viel mehr Probleme haben als ihr ohnehin schon habt.“ „Meinst du?“, sagte er unentschlossen. „Los jetzt wir gehen zu ihr und du wirst ihr alles sagen, komm mit“, mit diesen Worten schleifte Shara Lex nach unten und beide suchten Cecila. Sie wurden in der Küche schließlich fündig. Doch Cecila verließ das Zimmer als beide reinkamen. „Cecila wart mal Lex muss dich unbedingt sprechen.“ „Nein.“ „So Lex geh ihr nach und rede mit ihr“, sagte Shara ernst und schubste Lex und er lief Cecila nach.



Shara verließ das Hauptquartier der Mall-Rats jetzt wieder und begab sich zu ihrem Tribe als sie auf einmal, aus dem Nichts auftauchend jemanden den sie sehr gut kannte sah, es war Sky, die einst von den Mysticals weggegangen war und ihrer großen Liebe zu den Magicians folgte. „Was machst du denn hier.“ „Wir wurden aus unserer Heimat vertrieben!“ „Wir?“ „Ja mein ganzer Stamm und jetzt wissen wir nicht mehr wo wir hinsollen“ „Komm mit wir fragen die anderen was zu unternehmen ist!“ Beide betraten das Gebäude in dem die Mysticals sich niedergelassen haben und wurden herzlich begrüßt. „Sky schön dich wiederzusehen.“ Sie hielten wiedereinmal Rat und entschlossen sich, einstimmig wohlgemerkt (!!), die Magicians bei sich aufzunehmen. Sky und Shara gingen um es ihnen mitzuteilen als sie auf einmal Pride begegneten. „Wo wollt ihr denn hin, es ist gefährlich hier alleine herumzulaufen!“ „Wir können sehr gut auf uns selbst aufpassen!“, gab Sky zur Antwort, „wir müssen weiter, Shara.“ Und so ließen sie Pride stehen und gingen aus der Stadt hinaus zu dem Ort an dem sich die Magicians gerade aufhielten. Sie wurden sehr freundlich aufgenommen aus sie endlich ankamen. „Ich habe eine sehr gute Nachricht mitgebracht!“, sagte Sky, „wir werden uns mit dem Stamm der Mysticals zusammenschließen und bei ihnen wohnen, das ist besser für uns und auch für sie!“ Alle waren begeistert, packten in Windeseile ihre Sachen und kamen mit Shara mit.



In der Zwischenzeit hatten die anderen alles hergerichtet um ihre neuen Mitbewohner gebührlich zu empfangen. Sie trafen ein. „Hallo, wir zeigen euch wo ihr euere Sachen hintun könnt“, boten einige den neuen ihre Hilfe an. „Als wir hierher gegangen sind haben wir jemanden den du sehr gut kennst getroffen Shara“, erklärte Sky ihr. „Wen?“ „Eve und Shakyra!“ „Was ihr habt Shakyra gesehen, sag mir wie sieht sie jetzt aus und wo kann ich sie finden?“ “Sie ist wunderschön wie ihre Mutter! Wir haben ihnen geraten das sie sich am Meer verstecken sollten.“



„Storm ich muss etwas wichtiges erledigen.“ „Was denn Shara?“ „Stell dir vor Sky hat Shakyra und Eve gefunden!“, sagte sie, ihr standen die Tränen in den Augen, „ich muss sie finden und hierher bringen!“ Sie ging zu ihren Pferden und nahm ihr Pferd Shadow, das schnellste von allen, und Stormy mit. Shara führte die beiden Pferde nach draußen und saß auf. Da kam Pride auf sie zugerannt. „Wo willst du hin?“ „Ich muss jemanden hierher holen!“ „Dann werde ich dich begleiten.“ „Na gut aber beeil dich!“ Er hatte zwar schon länger das Gefühl das sie ihm etwas verheimlicht hatte und vielleicht würde er jetzt erfahren was es war. Beide ritten los und kamen bald ans Meer. Shara stieg ab. Sie sah sich um und auf einmal raschelte etwas in den Büschen. Sie ging näher heran und sah Shakyra. „Komm her Shakyra!“ Und tatsächlich das kleine Mädchen kam auf Shara zu. Plötzlich tauchte Eve auf, sie hatte ihr Schwert gezogen. „Hallo Eve, komm wir gehen nach Hause!“ Pride schaute erstaunt drein. Eve, die sich freute Shara wiederzusehen, kam bereitwillig mit ihr. „Schatz du reitest mit mir!“, sagte Shara zu Shakyra, „und Eve du reitest mit Pride, einverstanden?“ „Klar.“ Sie saßen wieder auf und ritten zurück. 



Später fragte Pride Shara: „Ist das deine Tochter?“ „Ja.“ „Wo ist dein Mann?“ „Tot.“ „Oh das tut mir leid.“ „Schon in Ordnung.“ Shara sagte leise zu ein paar ihrer Gefolgsleute: „Passt gut auf Shakyra auf und lasst sie nicht aus den Augen!“ Dann ging sie zu ihrer kleinen Tochter brachte sie ins Bett und blieb noch eine Weile bei ihr. „Schlaf gut“, sagte Shara gab ihr einen Kuss auf die Stirn und verließ leise das Zimmer. Phoebe schlich leise durch die Gänge und begegnete Shara. „Was suchst du Phoebe?“ „Äh ... gar nichts.“ Auf einmal tauchte Ryan auf der anscheinend ebenfalls jemanden suchte. „Hallo, und wieso bist du hier?“ „Ich suche jemanden.“ „So“, meinte Shara skeptisch, „und wen wenn ich fragen darf?“ „Phoebe!“ „Ach so ist das Schwesterherz. Na dann will ich euch nicht weiter stören.” Mit diesen Worten ging Shara hinunter in die Halle. Es war gerade Wachablösung deshalb waren viele immer noch auf den Beinen. „Na ist alles in Ordnung hier?“ „Ja Shara es gab keine Zwischenfälle!“ „Gut.“ Sie ging in den Keller um zu sehen ob auch dort keine Probleme gab. Und da nichts wichtiges passiert war begab sie sich wieder in die oberen Stockwerke und ging nun auch schlafen.



Am nächsten Morgen wurde sie von Shakyra geweckt die sie beobachtete. Shara lächelte ihre Tochter an. „Mami, darf ich draußen spielen gehen, bitte ?“ „Schatz das ist keine so gute Idee draußen ist es sehr gefährlich. Du kannst hier herinnen überall spielen. Doch weder der Keller oder das Dach ist zum spielen geeignet! Hast du mich verstanden?“ „Ja, Mam. Kommst du mit mir Frühstücken und spielst danach mit mir?“, sagte Shakyra mit einem begeisternden glühen in den Augen. „Ja sehr gern.“ Shara zog sich an und begleitete ihre Tochter dann in die Küche. „Was willst du denn Essen?“ „Was süßes!“ „Soso, gut, setz dich schon mal an den Tisch ich bring dir gleich was.“ Phoebe, Ryan und Pride betraten die Küche. „Hi Shakyra hab dich ja schon so lang nicht mehr gesehn wie geht’s dir denn?“, fragte Phoebe. „Super bin wieder bei Mami. Wer seit ihr?“, wollte Shakyra von den beiden jungen Männern wissen, „ich bin Shakyra!“ „Mein Name ist Ryan ich wohne gleich gegenüber von hier und das ist Pride er kommt aus den Wäldern.“ Shara kam zurück und brachte Shakyra ihr essen. „Guten Morgen.“ Shakyra merkte sofort das Pride ihre Mutter so komisch ansah. „Ist das dein Freund Mam.“ Shara schaute sie böse an. „Shakyra!!!“ Pride wurde rot und verließ das Zimmer. Phoebe fing an zu lachen. Sie und Ryan ging auch wieder. „hab ich dir nicht schon so oft gesagt du sollst nicht immer solche Fragen stellen?“ „Doch, tut mir leid“, sagte Shakyra und senkte den Kopf. „Was wollen wir jetzt machen?“ „Spielen!“ „und an was hast du gedacht?“ „Wenn ich darf würde ich gern was zeichnen.“ „Ja ich geb dir gleich die Sachen die du dafür brauchst.“ „Toll.“ Shakyra stand auf und rannte nach oben. Shara räumte das Geschirr vom Frühstück weg nachdem sie es abgewaschen hatte. Sie ging danach in ihr Zimmer wo ihre Tochter bereits auf sie wartete. „Hier hast du Papier und Stifte.“ „Danke.“



Shara sah ihrer Tochter eine Weile zu als sie bemerkte das es noch jemanden gab der sie beobachtete. „Komm rein, Pride.“ Völlig erschrocken darüber entdeckt worden zu sein, suchte er nach einer Erklärung wieso er zu ihr wollte. „Ich wollte, ähm, .....“ „Schon gut komm einfach her.“ Er kam rein und setzte sich zu Shara aufs Bett. „Hey Pride soll ich dich malen?“ „Ja gern.“ Nach einer Weile war Shakyra fertig und zeigte das Ergebnis, sie war sehr talentiert und es sah wirklich Pride zum verwechseln ähnlich. „Gut gemacht sehr schön“, lobte Shara sie. „Willst du es haben Pride?“, fragte Shakyra. „Gern ich danke dir.“ Auf einmal klopfte es an der Tür. Sky trat ein. „Shakyra willst du mit den anderen Kindern spielen?“ „Darf ich Mami?“ „Geh nur.“ Shakyra stand auf rannte zur Tür und ging mit Sky mit. „Was hast du jetzt vor zu tun? Gehst du zurück zu deinem Stamm?“ „Ich weiß noch nicht. Und ihr werdet hier bleiben?“ „Ja hier können wir uns gut verteidigen.“ Im nächsten Moment küsste Pride Shara. 



Teil 7



Beide gingen aus dem Zimmer und begaben sich in die Mall zu den Mall-Rats die ihnen mitteilten das Jack zurückgekehrt sei. Alle beraten was sie in Zukunft tun sollten um die Chosen loszuwerden, doch es gab anscheinend keine friedliche Lösung die man hätte wählen können. Bray schlug vor sie an der Nase herumzuführen und ihnen vorzumachen das Zoot noch am leben sei und das was die Chosen tun nicht billigt. Lex war nicht einverstanden mit dieser Idee. Er dachte eher daran den Guardian schnell und gleich zu beseitigen. Doch Amber die auch zurückgekehrt war fand das nicht in Ordnung da sie lieber einen fairen Prozess anstrebte als einfach einen Mord zu begehen. Pride hielt alle bisherigen Möglichkeiten nicht für ideal aber er konnte keine besser Lösung anbieten und das wollte er auch nicht. Er fühlte sich auch irgendwie nicht dazugehörig denn er war kein Mall-Rat sondern ein Öko. Auf einmal sahen alle Shara an. „Was ist?“ „Naja da du ja auch jetzt in der Stadt wohnst vielleicht kannst du auch einen nützlichen Betrag zur Lösung dieser schwierigen Lage leisten!“ „Nein ich halte mich da raus. Ich kenne diesen sogenannten Guardian ja nicht einmal wie soll ich euch dann helfen können?“ „Lass dir was einfallen!“ „Nein das ist mein letztes Wort!“ Sie verließ die Mall. 



Sie kam gerade zur Tür rein als Phoebe aufgeregt auf sie zukam. „Weißt du was passiert ist?“ „Nein?“ „Wir müssen unbedingt alle rufen und Rat halten es ist sehr sehr wichtig!“ „Um was geht es denn?“ Doch Phoebe lief schon wieder weg und trommelte alle zusammen. „Erklärt mir bitte was geschehen ist.“ „Die Chosen sind durch den Keller hier eingebrochen als wir gerade Wachenwechsel hatten! Wir konnten sie zwar vertreiben aber die kommen bestimmt wieder!“ „Oh nein also sind wir hier auch nicht mehr sicher. Ein paar von euch kommen mit und die anderen barikadieren hier alles.“ Es wurde hektisch. 5 oder 6 Tribemitglieder ritten mit Shara aus der Stadt heraus. Sie waren ungefähr eine Stunde unterwegs als sie das Meer schon sehen konnten. Ein Wald lag direkt vor ihnen und sie ritten hinein. „Hier scheint keiner zu sein dann werden wir heute Nacht aufbrechen und hier Hütten bauen.“ „Ihr bleibt hier und ich werde die anderen Informieren und gleich mitbringen“, mit diesen Worten ritt Storm wieder in Richtung Stadt.

„Glaubt ihr das wir schon einige Vorbereitungen treffen können?“ „Ja wir brauchen zuallererst dicke Zweige und Äste!“ Sie sammelten so viele sie finden konnten und dann bauten sie die erste Unterkunft.



Inzwischen bei Storm

Es war schon spät als er zu ihrem Unterschlupf zurück kam. „Los Leute packt eure Sachen so schnell ihr könnt wir müssen hier weg.“ Sie räumten ihre Zimmer aus und luden alles auf die Wagen die sie noch von ihrer letzten Reise hatten. Doch ihr treiben blieb nicht unbemerkt. „Was macht ihr da?“ Lex zog ein grimmiges Gesicht. Pride war bei ihm. „Wo ist Shara?“ „Wir gehen wieder! Wir wurden gestern angegriffen und darum haben wir jetzt unser Lager außerhalb der Stadt und zwar weit weg!“ „Ach ihr denkt das könnt ihr so einfach entscheiden?“ Shara kam gerade angeritten als Lex das äußerte. „Was ist hier los?“ „Ich habe gerade gehört das ihr uns wieder verlassen wollt!“ „Ja das stimmt gibt’s ein Problem?“ „Oh ja ihr könnt nicht einfach kommen und gehen wenn es euch passt!“ „Ach können wir nicht? Wer will uns denn aufhalten, du vielleicht?“ „Ähm, .... ja.“ „Ich lass mir von dir aber nicht sagen wann ich gehen darf, denn ich gehöre nicht zu eurem Stamm und ihr nicht zu meinem! Wenn du dich mir in den Weg stellst dann werde ich keine Rücksicht nehmen denn ich tue ausschließlich das beste für meinen Stamm! Und wenn es nötig sein sollte werde ich dich auch töten ist das klar?!! Befehle nehme ich ausschließlich von erfahrenen, respektverdienenden Leuten an, hast du verstanden?!!“ Lex wusste nicht mehr was er sagen sollte denn ihre Entschlossenheit beeindruckte und ärgerte ihn. Nachdem sie das gesagt hatte drehte sie sich um und wandte sich ihrem Tribe zu. „Habt ihr alles gepackt das wir so schnell wie möglich aufbrechen können?“ „Ja!“ „Gut dann werde ich noch schnell alles kontrollieren und ihr macht euch schon mal bereit.“ Alles war ausgeräumt und alle Mitglieder waren vollzählig versammelt zum Abmarsch. Storm führte den Zug an und Shara machte die Nachhut. Sie kam an Pride vorbei. „Müsst ihr wirklich gehen?“ „Ja es ist zu unsicher hier! Willst du uns nicht begleiten?“ „Nein ich fühle mich den Mall Rats verpflichtet und will sie nicht im Stich lassen!“ „Das verstehe ich aber wenn du es dir anders überlegst bist du immer herzlich willkommen, ich hoffe du weißt das.“ „Ja danke.“ „Nun ich muss auch gehen. Ich wünsche dir bei allem was du tust und was dir begegnet alles Gute.“ „Bye.“ „Wir sehn uns sicher wieder!“ Er blieb traurig zurück und sah ihnen lange nach. Sie war auch sehr traurig da sie ihn nur ungern zurückließ. Es war schon Nacht geworden als sie schließlich zu den anderen die im Wald geblieben waren stießen. Die Hütte sah schon ziemlich gut aus obwohl sie ja noch nicht mal ansatzweise fertig war. „Haben wir alle da drin platz?“ „Mit Sicherheit!“ Jeder suchte sich einen Platz für diese Nacht und ca. 10 hielten Wache.



Am nächsten Tag war das Wetter sehr schlecht es stürmte aber sie mussten ihre neuen Behausungen fertig stellen denn das Wetter könnte ja noch schlechter werden und jetzt waren sie auch schutzlos so allein in der Wildnis. Flo übernahm die Leitung der Bautätigkeiten. Kron ging derweil auf die Jagd. Kallisto und einige andere Frauen machten sich daran aus Stroh, das sie mitgenommen hatten aus der Stadt, Dächer zu flechten. Daniel versuchte alle in vollem Maße einzuspannen damit nicht einige überlastet wurden. Mona beschäftigte die Kinder und brachte ihnen wichtige sogar überlebenswichtige Lektionen bei. Sie mussten jetzt alle ganz besonders zusammenhalten.



Storm bemerkte als erster wie Lex und Bray ganz aufgeregt sie suchten. „Was wollt ihr?“ „Wir brauchen eure Hilfe der Guardian dreht ganz durch!“ „Und was sollen wir dagegen tun?“ „Einige seiner Wachen und Untergebenen gefangen nehmen und ihn unter Druck setzen das ihr ihn angreifen werdet! Dann wird er anders Planen müssen und Fehler machen!“ „Glaubt ihr das wirklich oder wollt ihr das einfach auf gut Glück versuchen? Ich finde das das viel zu gewagt ist und ausserdem haben wir gar keine Zeit denn wir müssen alles für ein wichtiges Ritual vorbereiten und es vollziehen!“ „Also werdet ihr uns nicht helfen?“ „Da müsst ihr schon mit Shara reden sie wird das entscheiden!“ „Wo können wir sie finden?“ „Da.“ Storm zeigte ihnen wo sie war und sie begaben sich zu ihr. „Shara.“ Sie drehte sich um. “Hallo schön euch wiederzusehn. Kann ich euch irgendwie helfen?“ „Ja können wir dich um einen gefallen bitten?“ „Sicher aber ich möchte das Joshua bei unserem Gespräch zu gegen ist. Er ist mein Berater und wird dann auch seine Meinung äußern, seit ihr einverstanden?“ „Gut wenn du das möchtest werden wir das respektieren!“ „Joshua kommst du bitte.“ Er kam so schnell er konnte und sie besprachen in aller Ruhe die Lage und den Plan der Mall Rats. Joshua kam zu dem Schluss das Lex und Bray recht hatten und sie ihnen helfen sollten. Also planten sie das gemeinsame vorgehen sofort um keine wertvolle Zeit zu verlieren. „Wir danken euch, bei sonnenaufgang werden wir uns dann treffen.“ „Wir werden alles tun damit der Plan gelingen wird!“ Bray und Lex gingen wieder zurück zur Stadt. Shara rief eine Besprechung ein. „Wir werden den Mall Rats helfen die Chosen zu besiegen! Alle Krieger sollen sich bereitmachen um sie anzugreifen die restlichen Aufgaben wird Joshua verteilen und überwachen. Morgen wollen sie das wir angreifen.“ „Was soll der Rest die nicht mitkommen machen? Hier allein zurück bleiben?“, fragte Sarah. „Ihr werdet hier bleiben das ist Richtig aber ihr sollt auch Aufgaben erledigen bezüglich unseres Rituals. Vorbereitungen die unbedingt erledigt werden müssen. Die Einführung der Kinder ist sehr wichtig und sie muss so schnell wie möglich erfolgen!“



Teil 8



Joshua versammelte alle die zurückbleiben würden und erklärte ihnen wie und vor allem wo sie die Vorbereitungen machen sollten. Er erklärte allen das Ritual denn einige kannten es noch gar nicht. „Alle Kinder im Alter von 4 Jahren werden eingeführt, dass heißt sie lernen unsere Magie und Zaubersprüche kennen. Sie müssen dann einige Aufgaben selbstständig erledigen um die volle Zauberkraft zu erlangen. Das dauert zwar Jahre aber je früher sie anfangen zu lernen desto schneller machen sie fortschritte und werden stärker. Wir müssen einen geeigneten Platz finden und noch ein paar Sachen sammeln bevor wir das Ritual durchführen können.“ Äste und Blätter bestimmter Bäume mussten beschafft werden und Kräuter aus denen Zaubertränke gemixt werden sollten. Die meisten halfen mit. Für das Ritual wurde die Klippe ausgewählt sie bot alle Vorzüge die für ein solches Fest gebraucht wurden.



Janie, die im 8. Monat schwanger war, hatte kein Interesse daran den anderen bei den Vorbereitungen zu helfen und schlich sich zurück in die Stadt. Sie gelangte bis zu den Mall Rats und da traf sie Jack wieder. „Wie geht es dir?“ „Gut und dir?“ „Auch gut.“ „Du bist schwanger wie ich sehe, wer ist denn der glückliche Vater?“ Sie wurde rot. „Du.“ Er sah sie an als ob er einen Geist gesehen hätte. „Ich? WOW damit hab ich echt nich gerechnet, aber ich freu mich total.“ „Kann ich hier bleiben?“ „Aber sicher, du darfst dich nicht überanstrengen.“



Shara plante inzwischen mit Kallisto wer mitkommen sollte um den Guardian anzugreifen. Und vor allem wie sie ihn angreifen sollten war Thema der Debatte. Miranda stieß bald der Diskussion bei. Sie beschlossen von vier Seiten anzugreifen. Mit ca. 20 wollten sie losziehen. Die Wachen müssten zuerst überwältigt werden und dann der Guardian und die verehrte Mutter. Sowie die Gefangenen die sie hatten. 



Am nächsten Morgen machten sich die Auserwählten sehr früh auf den Weg zu den Mall Rats. Zusammen besprachen sie nocheinmal ihre Taktik und zogen dann in den Kampf. Ausgerüstet mit Waffen und Entschlossenheit machten sie sich auf. Nach einer Weile teilten sie sich auf. Lex, Bray, Shara, Kallisto und Storm bildeten die Vorhut. Sie gingen direkt auf das Gebäude in den sich die Chosen verschanzt hatten zu. Mindestens 20 Wachen kamen heraus und griffen an. Doch keiner von ihnen hatte damit gerechnet das aus anderen Richtungen auch noch Krieger der Rebellen kommen würden. Und so waren sie umzingelt. Der Kampf begann doch alle bemühten sich die Leibwache des Guardians nicht zu verletzen oder zu töten sondern gefangen zu nehmen. Was den Mall Rats und den Chosen bis jetzt nicht bekannt war wurde nun offensichtlich Shara und ihr Tribe konnten Zaubern und hatten die Macht ihre Gedanken zu sehen und zu lenken. Sie veranlassten die Kämpfer sich zu ergeben und sie konnten ohne gegenwehr gefangen genommen werden. Doch es fehlte ja noch der Guardian. Und genau dieser kam aus dem Gebäude heraus aber nicht allein, er hatte eine Geisel und zum entsetzen aller war es Janie. Er hielt ihr ein Messer an die Kehle. Doch er hatte ja nicht damit gerechnet das sie seine Gedanken lenken konnte und so war er einen Moment unachtsam und konnte überwältigt werden ohne das Janie etwas passierte. „Was machen wir jetzt mit ihm?“ Lex dem klar war was er mit ihm machen wollte meinte: „Wir töten ihn so wie er einige getötet hat.“ „Nein, das werden wir nicht tun“, wannte Bray ein. „Wieso sperren wir ihn nicht ein und machen ihm den Prozess?“ Dieser Vorschlag kam von niemand geringerem als Amber die gerade vom Ökotribe zurückkehrte. Bray freute sich sie wiederzusehen und auch Pride begrüßte sie herzlich. „Also ich und die anderen aus meinem Tribe, wir müssen wieder weg.“ „Was wieso und was ist mit der Siegesfeier?“ „Wir müssen unser Ritual durchführen, das ist wichtiger!“ Sie begaben sich zurück zu den anderen und erzählten ihnen alles.

„Das Ritual kann beginnen Shara wir haben alles erledigt.“ „Gut, ich danke euch allen. Kommt wir laden die anderen auch ein es sich anzuschauen.“ Mona brachte die Kinder herbei. Jill und Mirco gingen zu den Mall Rats und luden sie ein.



Um fast Mitternacht trafen sich alle an der Klippe. Es begann. Ca. 10 weibliche Mitglieder standen im Kreis und die Kinder bildeten in der Mitte einen eigenen Kreis. Alle Mysticals begannen ein Lied zu singen. Shara die das Ritual durchführte stand auch im äußeren Kreis. Sie alle führten wichtige Handbewegungen durch. Und schließlich ging Shara in die Mitte der beiden Kreise. Wie aus dem nichts fiel ein Lichtstrahl auf sie herab. Ihr aussehen änderte sich. Ihre Haare wurden länger, so schien es zumindest, und sahen golden aus. Ihre Kleider wandelten sich in ein goldenes langes Kleid. Und als sie sich umdrehte bemerkten die meisten das sie viel reifer und weiser aussah als zuvor. Einige rieben sie die Augen denn sie konnten nicht glauben was sie sahen, Shara hatte Flügel. Sie streckte ihre Hand in Luft und es erschien in ihrer Hand ein langer Stab, mit einem großen leuchtenden Stein an einem Ende des Stabes. Sie öffnete die Augen und das Licht wurde schwacher bis es schließlich ganz verschwunden war. Meg brachte einige Kräuter in die Mitte die schon kleingeschnitten waren, und Lara hatte einen großen Topf den sie neben die Kräuter stellte. Zoe brachte das Wasser das für die Zaubertränke gebraucht wurde. Die Feuerstelle wurde von Serena und Venus hergerichtet und entzündet. Der Topf kam über das Feuer. Jedes der Kinder bekam ein Kraut und nach Sharas Anleitung gaben sie diese ins Wasser. Nach einer Weile gab Shara dann noch ein Pulver in den Trank. Als es dann fertig war dürften sie Kinder davon trinken. „Es passiert ja nix“, sagte eines traurig. „Schau her, zeig mit deiner Hand auf die Blume hier und wünsche dir das sie anfängt zu blühen.“ Das tat Josy und ja sie fing an zu blühn. Die anderen wollten andere Sachen ausprobieren zum Beispiel Shakyra wollte fliegen. Es gelang ihr mit Hilfe von Miranda. Die Nacht war schon weit fortgeschritten. „Nun müsst ihr aber ins Bett morgen könnt ihr weiter lernen.“ Amber kam zu Shara. „Wie macht ihr das und woher könnt ihr das?“ „Es geschah alles als der Virus ausbracht alle die in unserer Gegend lebten konnten auf einmal Zaubern. Wir wurden genetisch verändert.“ Alle gingen zurück entweder in die Stadt oder in den Wald um sich schlafen zu legen.



Am nächsten Tag kam Pride ganz früh um die Mysticals zu besuchen. Er sah das sie ein Haus gebaut hatten in der kurzen Zeit seit sie aus der Stadt weggegangen waren. „Hallo Pride so früh schon auf den Beinen?“ „Ja ich hab dich gesucht.“ „Ach echt? Und was möchtest du von mir?“ Er ging mit ihr in ein Zimmer. Shara sah Pride an. Er nahm ihre Hand und kniete sich auf einmal vor ihr auf den Boden. Sie war verwirrt was jetzt passieren würde. „Shara du weißt das ich sehr gern mit dir zusammen bin und das ich sehr viel für dich empfinde und deshalb wollte ich dich fragen ob du mich heiraten willst?“ Sie antwortete nicht sofort. „Ja sehr gern!“ Die Tür ging auf und Phoebe kam rein. „Was macht ihr da?“ „Ach nix“, wollte Shara ablenken von dem was offensichtlich war. „Kann ich dich kurz sprechen?“ „Ja, Pride lässt du uns kurz allein.“ Pride verließ das Zimmer. „Wirst du ihn heiraten??“ „Ja.“ „Super ich hoffe traditionell.“ „Ja!“ „Und wann soll es soweit sein?“ „Keine Ahnung. So schnell es geht! Kannst du zu Sarah gehen und sie fragen ob sie mir ein Kleid macht?“ „Ja mach ich sofort und nachher besprechen wir die restlichen Vorbereitungen.“ Phoebe verließ den Raum, kurze Zeit später kam Pride herein und redete lange mit Shara über die ganze Sache.



Das Gerücht von der bevorstehenden Hochzeit machte schnell die Runde. Sarah die das Kleid machen sollte kam so schnell sie konnte zu Shara um mit ihr, ihr aussehen bei der Hochzeit zu besprechen. Pride musste einige Dinge vor der Hochzeit unbedingt erfahren und entschloss sich alles zu klären. „Warum war Shakyra nicht bei euch? Was ist mit deinem Mann gesehen? Wieso hast du mir nichts davon erzählt?“ „Ich habe Shakyra nach dem Tod von ähm... Martin, so hieß mein Mann, mit Eve zu einem anderen mit uns befreundeten Stamm geschickt, da sie in Gefahr stand getötet zu werden. Martin ist gestorben als Shakyra erst 1 oder 2 war, doch er wusste eigentlich gar nichts von ihr.

Mein Bruder Tiger wurde von den Devils getötet, er wurde aus dem Hinterhalt angegriffen als er gerade auf der Jagd war. Sie haben ihn brutal niedergemätzelt. Einen von ihnen haben wir in die Finger bekommen und er erzählte uns das sie auch meine Tochter töten würden wenn wir ihnen nicht Tribut zahlen würden was wir nicht tun wollten und auch nicht taten. Darum musste ich meine Tochter wegschicken. Ich rede nicht gern darüber was in der Vergangenheit geschehen ist. Deshalb wollte ich es dir erst später mitteilen. Außerdem dachte ich das ich Shakyra nie wieder sehen werde.“



Janie wollte auch mal schauen ob an dem Gerücht was dran war und besuchte Shara als sie gerade mit Vorbereitungen beschäftigt war. „Ich habe gehört das du heiraten wirst?“ „Hallo Janie ja das stimmt!“ „Kann ich dir irgendwie helfen?“ „Das meiste ist schon organisiert und es fehlen nur noch einige Kleinigkeiten. Aber erzähl mal wie geht es dir und deinem ungeborenen?“ „Ich fühle mich gut und glaube das es nicht mehr lang brauchen wird bis es kommt.“ „Und wie geht’s Jack?“ „Wieso fragst du?“ „Na er ist doch der Vater des Kindes!“ „Ähm ja ihm geht’s gut!“

Janie ging wieder zu Jack in die Stadt.



Die Mall Rats beschäftigten sich damit wie eine neue Regierung aussehen könnte aber wie immer gab es Menschen die nur auf ihre Interessen schauten, wie Ebony und MOZ. Cecila gefiel es auch gar nicht das ihr Freund Lex jetzt sich dafür Verantwortlich fühlte Ordnung zu machen. Sie erwartete auch ein Kind von ihm. Und auch bei ihr stand die Geburt kurz bevor, doch ihn kümmerte das herzlich wenig. Er war fast nie da.

Doch die Verurteilung des Guardian und seiner Komplizen hatte Priorität. 



Teil 9



Die Verhandlung wurde noch in der selben Woche wie seine Festnahme durchgeführt. Es wurden 3 Richter eingesetzt die gemeinsam ein Urteil über ihn und jeden seiner Helfer fällen sollten. Die Führung der Verhandlung übernahm Amber die auch als einer der Richter fungierte, außerdem waren Miranda und MOZ als Richter tätig. Sie stellten Regeln auf wie der Prozess ablaufen sollte. Nicht mehr als 30 Zuschauer wurden geduldet. Jeder Angeklagte bekam einen Verteidiger und auch einen Ankläger gab es. Die Verteidigung bestand aus Ebony und Lex. Und die Anklage wurde durch Phoebe und Pride vertreten. Zuerst wurde der Guardian hereingebracht er war gefesselt da er ein Sicherheitsrisiko darstellte. Amber wollte das er die Ereignisse aus seiner Sicht schilderte. Den die Anklage hatte ihr Plädoyer bereits abgegeben. Und die Vorwürfe waren schwerwiegend. Mord, angeordneter Mord, Geiselnahme, Menschenrechtsverletzungen und die Liste geht so weiter. Er versuchte alles um sich herauszureden. Aber er verstrickte sich in Wiedersprüche. Schließlich versuchte er auf Unzurechnungsfähigkeit zu plädieren. Alle Beweise waren gegen ihn und es war klar das er nicht davonkommen würde nur das ausmaß der Strafe war noch festzulegen. Um eine Entscheidung zu fällen gingen die 3 Richter kurz nach draußen und berieten. Sie kamen wieder herein. Amber verkündete das er für Schuldig gehalten wurde und das er vorübergehend eingesperrt bleiben würde. Und sobald sich die Gelegenheit bieten würde sollte er verbannt werden von der Insel auf der sich die Tribewelt erstreckte. Doch dazu bräuchten sie Kontakt zu allen Teilen der Insel. Aber dazu müssten sie erst die gesamte Insel erforschen und besiedeln und das braucht Zeit.

Nacheinander wurden alle Verurteilt. Einige blieben auf freiem Fuß da sie sich als unschuldig erwiesen. Wieder andere dürften unter Aufsicht auch frei bleiben. Dazu zählte auch Luke der ehemalige Leutnant der rebelliert hatte.



Am nächsten Tag standen alle Stämme vor der Frage wie es weiter gehen sollte. Ebony schlug vor eine Wahl zu veranstalten um einen Stadtführer zu wählen. Sie waren einverstanden. Nun mussten die Kandidaten aufgestellt werden. Die Mall Rats stellten Amber auf. Die Mosquitos stellten MOZ und die Mysticals stellten Megan auf. Die Wahl sollte in 2 Wochen stattfinden. Ellie entschied sich ihre Zeitung wieder aufleben zu lassen und ein Porträt über die Kandidaten veröffentlichen. Der Wahlkampf musste schnell begonnen werden. Alle hatten ähnliche Hauptziele die sie verwirklichen wollten und deshalb war es auch nicht leicht zu sagen wer der beste für den Job als Führer sein würde.



Janie hatte inzwischen ihre Kinder bekommen es waren Zwillinge. Sie nannte die beiden Audrey und Daniel. Jack und sie heirateten kurz nach der Geburt. Es rückte auch die Hochzeit von Shara und Pride allmählich näher. Es wurde ein großes Fest. Sie hatte ein weißes Kleid an, ganz im Stil der alten Tradition. Pride sah aus wie immer, im Naturlook. Die Trauung wurde von Amber vollzogen. Es gab alles was sich ihre Gäste nur wünschen konnten. Aber der Abend war viel zu schnell vorbei. Als alle gegangen waren war es schon Morgen.



Auch Cecila bekam in den nächsten Wochen ihr Kind. Und Shara wurde schwanger. Amber die ja auch schwanger war von Bray hatte ihren Sohn Bray mittlerweile auch bekommen.



Amber wurde zur Anführerin mit deutlicher Mehrheit gewählt und sie setzte einige ein die wichtige Aufgaben wie die Wiederherstellung der Ordnung ausführen sollten. Die neue Bank überwachte Bray. Als Sheriff wurde Pride eingesetzt. Eine Art Stadtrat wurde auch eingesetzt in der einige Vertreter jedes Stammes aufgestellt waren. Gemeinsam arbeiten sie an Gesetzen und Verordnungen die für das neue Rechtssystem maßgeblich waren. Das sie nun auch wieder Geld hatten mussten sie dessen Wert bestimmen. Preise für Güter mussten festgelegt werden um das Handeln einfacher zu machen. Auch ein Strafkatalog wurde angelegt, indem alles genau festgelegt war. Alle Bewohner wurden über neue Beschlüsse informiert.



Auch haben sich die Mitglieder des Stadtrates entschlossen eine Gruppe zu bilden die die gesamte Insel erforschen und auch besiedeln sollte. Das war ein erster Schritt ihre Lage auf der Insel zu sichern, da sie dann auch kontrollieren konnten wer auf die Insel kam und wer sie verlassen wollte.



Doch ihre Pläne gingen nicht ganz auf. Denn eines Tages hörten alle einen lauten Krach und als sie nach draußen gingen mussten sie sehen wie ein Flugzeug über ihnen hinwegflog. Und was dann geschah war auch nicht zu erwarten gewesen. Die Insassen sprangen heraus und landeten nach einem kurzen Fallschirmflug. 





Wer Vorschläge hat wie es weitergehen soll, schreibt mir bitte.