Das große Duell - unerwartetes Zusammentreffen

 

Kapitel 1

Villa Kaiba

Sonntag um 06:00 Uhr

Mokuba schlief noch.

Seto arbeitete schon an seinem Laptop. Er hatte in der letzten Zeit viel erlebt und dachte über all diese Erlebnisse nach. Zuerst hatte er gegen Yugi verloren, dann machte ihm Dartz Schwierigkeiten und Zigfried von Schröder hatte zuletzt versucht sein System zu zerstören. Dann wurde er auch noch in die Vergangenheit geschickt und traf dort auf sein früheres Ich.
Nun sollte endlich Ruhe in sein Leben kommen.

Der Firmenchef der Kaiba Corp. arbeitete gerade an einem Plan für seine neue Akademie, in der Top-Duellanten trainiert werden sollten.
Außerdem würde in ein paar Tagen das große Tournier stattfinden zu dem Duellanten aus der ganzen Welt kommen sollten. Er sah sich noch die Liste der Duellanten an die sich bereits in Tokio eingefunden hatten. Auf einer anderen Liste standen noch ein paar Duellanten die noch nicht eingetroffen waren. Sein Blick fiel auf den Namen einer Duellantin die er nur vom Hörensagen kannte: Samantha McKay alias Flying Dragon, Europas beste Duellantin. Ein argwöhnisches Grinsen huschte über sein Gesicht. Morgen sollte diese Duellantin in Tokio eintreffen.

Zur gleichen Zeit in Europa

„Wo bleibst du denn Kenja?“, rief Sam.
„Ich komm ja schon Sam,“ grinste er sie an.
„Wir dürfen unser Flugzeug nicht verpassen ich war noch nie in Japan,“ fieberte Sam ihrer gemeinsamen Reise entgegen.
„Warum bist du da denn so scharf drauf, doch nicht etwa wegen dem Tournier das dort veranstaltet wird?,“ sah er sie skeptisch an.

Die beiden waren unterwegs zum Flughafen. Dort angekommen checkten sie ein und begaben sich unverzüglich zu ihrem Gate.

„Ich gebe es zu Kenja ich habe mehrere Gründe warum ich nach Japan will. 1. ich freu mich, dass wir endlich einen gemeinsamen Urlaub machen können. 2. ich möchte an dem Tournier teilnehmen und 3. ich möchte einen der Top-Duellanten kennen lernen und zwar denjenigen der den gleichen Nachnamen wie du trägt.“
„Was du willst Seto Kaiba kennen lernen?“, erstaunt sah er seine Freundin an, „ich dachte du hältst nichts von solchen Typen.“
„Ich weiß noch nicht einmal wie er aussieht aber das er den gleichen Nachnahmen wie du trägt verwundert mich schon, vor allem da du ja auch in Tokio geboren bist.“
„Und wie kommst du drauf das es da eine Verbindung gibt?“
„Wie ich gelesen habe war er auch ein Waisenkind und da du erst 8 warst als du nach Europa kamst ist die Möglichkeit sehr hoch das ihr irgendeine Verbindung miteinander habt.“
„Ach was ich glaub das wir nix miteinander zu tun haben,“ grinste er sie wieder an.
Beide gingen ins Flugzeug und kurze Zeit später setzte es zum Start an.

14 Stunden später in Tokio

Sam gähnte. „Endlich sind wir da.“
Als sie ihr Gepäck geholt hatten wurden sie auch schon vorm Flughafen von einem Angestellten der Kaiba Corp. abgeholt der sie zum Tournierhotel bringen sollte.
„Du Sam warum starren mich die Leute hier so an?“
„Ich weiss es nicht aber das kriegen wir schon noch raus,“ zwinkerte sie ihm zu.
Beide stiegen in den Wagen und kamen nach 10 Minuten am Hotel an.
Sie bezogen ihr Doppelzimmer, packten aus und planten was sie an diesem Tag noch machen wollten.
„Kenja hier auf dem Einladungsschreiben wurde ein genauer Zeitplan vermerkt. Ich habe in einer dreiviertel Stunde ein Treffen mit den anderen Duellanten. Willst du mitkommen?“
„Ne ich schau mir Tokio etwas genauer an.“
„Ok dann sehen wir uns danach.“
Er zog sich um und verlies das Zimmer. Sam hingegen stylte sich für das öffentliche Meeting bei dem viele Reporter anwesend sein würden. Die Zeit verging schnell und sie musste sich beeilen um nicht zu spät zu kommen.

Im Konferenzraum

Seto war bereits da und gab ein paar wenige Interviews. Auf einmal fiel sein Blick auf die Eingangstür. Eine junge Frau trat ein und wurde sofort von Reportern belagert. Sie entzog sich geschickt den lästigen Fragen und ging in die Mitte des Raumes wo sie einige Duellanten begrüßte die ebenfalls aus Europa kamen. //Die soll eine große Duellantin sein, pah niemals// Er bemerkte wie sie sich umdrehte und direkt in seine Richtung sah. Sie sah ihn geschockt an. //Was schaut die denn so – dem muss ich auf den Grund gehen//

Sam:
Als ich in dem Raum ankam, wo sich all die anderen Duellanten bereits eingefunden hatten, wurde ich gleich von Reportern belagert die ich nur unter einem Vorwand wieder los wurde. Zum Glück erblickte ich ein paar Leute die ich bereits kannte und so ging ich zu ihnen um sie zu begrüßen. Einer von ihnen sagte zu mir das sich direkt hinter mir Seto Kaiba befinden würde und so drehte ich mich um, um ihn endlich mal zu sehen. Was ich da sah konnte ich nicht glauben. Er sah aus wie Kenja. //So eine Ähnlichkeit ist doch nicht möglich// Ich muss wohl sehr geschockt geschaut haben denn die anderen fragten mich ob etwas nicht stimmen würde. So besann ich mich wieder und teilte ihnen mit das es mir gut ginge.

Die Veranstaltung ging wie geplant weiter. Zuerst wurden einige der wichtigsten Duellanten den anderen vorgestellt. Seto ging aufs Podium und hielt eine kurze Rede, weshalb er dieses internationale Duell veranstaltete und wie sich die einzelnen Duellanten qualifizieren müssten. Als er die Bühne verlies war das Ende der Veranstaltung gekommen. Er befahl einem seiner Angestellten die Duellantin die als Flying Dragon bekannt war zu ihm zu bringen. Nach einer Weile kam der Angestellte zurück und teilte ihm mit das er sie nicht finden könne. //Wo mag sie abgeblieben sein?//

Sam:
Während der Rede schlich ich mich aus dem Saal. Ich musste Kenja finden. //Wo wollte er noch mal hin? Tokio wollte er sich ansehen, gut das kann ja alles heißen// So zog ich mich um und verlies das Hotel. Sein Handy hatte er ausgeschaltet. Also beschloss ich in der Nähe erst einmal die für mich interessanten Gebäude anzusehen. Vielleicht war er ja auch in einem von ihnen. So vergingen die Stunden und ich hatte ihn immer noch nicht gefunden. Dafür hatte ich einiges über Japan gelernt. Weil es inzwischen spät geworden war ging ich wieder ins Hotel.


 to be continued ...